MONSTERWORKS - Malignment

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VÖ: 02.10.2020
Bandinfo: MONSTERWORKS
Genre: Death / Thrash Metal
Label: (undefiniert)
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Lineup  |  Trackliste

MONSTERWORKS weilen seit 1996 unter den Lebenden und bringen bereits ihr sechzehntes Full-Length-Album in die Läden. „Malignment“ ist - inhaltlich gesprochen - keine Fortsetzung des Vorgängeralbums, sondern das Verbindungsstück zwischen „Spacial Operations“ (2007) und „Singularity“ (2009). Auf jeden Fall sind die Töne, die die Band anschlägt, neu und klingen ruhiger als man von ihnen gewohnt ist, hören wir mal rein.
Black, Death, Thrash, Heavy Metal – bei all den Einflüssen ist MONSTERWORKS musikalisch schwer einzuordnen, doch eine Konstante gibt es in „Malignment“, nämlich Psychedelic Rock. „Impending Doom“ verkörpert ihren Musikstil am besten, der Sänger pendelt zwischen schönem Gesang und Growling, das Death Metal- und psychedelische Einflüsse mit sich bringt. Die Gitarren sind wie zweischneidige Klingen, auf der einen Seite geschmeidig, auf der anderen Seite rau. Genau der Gitarrensoundmischung sorgt für Großteil an Atmosphäre und das macht das Lied so großartig.

Im Gegensatz dazu, hört sich „Ice and Aw“ vielversprechend an, doch mit der Zeit schlägt die Band einen ruhigen Kurs ein. Wenn die Stimmung schwankt – und das tut sie oft - versucht der Gitarrist mit Riffs dagegenzuhalten, nicht immer erfolgreich, und sorgt damit für zähe Durchhänger. Da wäre die Würze in der Kürze gelegen.
MONSTERWORKS wollen mit dem Album mehr musikalischen Tiefgang beweisen, das ging aber in die Hose. Ihre Härte ist erhalten geblieben, nur ist sie nicht mehr so präsent wie in den Vorgängeralben. Für die Atmosphäre sind ruhige Melodien und Stille wichtige Stilmittel, die präzise eingesetzt werden müssen, doch das ist mit „Malignment“ nicht ganz gelungen. In Titeln wie „Impending Doom“ oder „Pre-Emptive Strike“ schafft MONSTERWORKS die Mittel gut einzusetzen, aber beim Rest des Albums habe ich meine Bedenken.

 



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (02.01.2021)

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