BLACKMORE'S NIGHT - Nature's Light

Artikel-Bild
VÖ: 12.03.2021
Bandinfo: BLACKMORE'S NIGHT
Genre: Mittelalter Rock
Label: earMusic
Hören & Kaufen: Amazon
Lineup  |  Trackliste  |  Credits  |  Trivia

Ich bin verliebt! Ja klar, in die hinreißende Candice sowieso, schon ewig. Aber ich meine ganz speziell die neue BLACKMORE'S NIGHT Scheibe "Nature's Light"! Als die Promo zur Vergabe stand, habe ich mich entgegen aller früheren Vorsätze dafür entschieden, zuzugreifen und mich dann doch noch mal mit Mr. Blackmores Renaissance-Projekt auseinander zu setzen. Mittlerweile beglückwünsche ich mich täglich zu dieser Entscheidung!

Was es mit den genannten Vorsätzen auf sich hat, und ein wenig musikhistorische Aufarbeitung im Hinblick auf die Band und ihre Entwicklung lest Ihr im Folgenden. Ich befürchte allerdings, es könnte mal wieder ein etwas längerer Text werden. Ist ja schließlich Wochenende...


...Way back in time. Wir schreiben das Jahr 1997. Ein für mich in vielerlei Hinsicht bedeutungsvolles Jahr. 1997 besuchte ich mein erstes (und zugleich vorletztes) Wacken Open Air. Ich traf Menschen, die mir unheimlich wichtig waren (mit denen ich bis dato aber nur in brieflichem Kontakt stand), zum ersten Mal persönlich. DIMMU BORGIR veröffentlichten mit "Enthrone Darkness Triumphant" meiner Meinung nach eins der zehn besten Black Metal Alben aller Zeiten. Und 1997 traten BLACKMORE'S NIGHT in mein Leben. Auf der Fahrt zu einem unserer (Ende der 90er bis Mitte der 2000er unzähligen) Besuche eines Mittelalter-Spectaculums legte unser Fahrer eine mir unbekannte CD in den Schacht des Autoradios. Doch schon bei den ersten Klängen von "Shadow Of The Moon" war es um mich geschehen. Ich bin bis heute begeistert und hingerissen vom Debüt von Ritchies No-Hardrock-Projekt, das durch die unvergleichliche Candice Night vervollkommnet wurde.

Um gleich nochmal mit der sich bis heute hartnäckig haltenden, jedoch komplett falschen und von musikalischer Unwissenheit zeugenden Behauptung aufzuräumen, BLACKMORE'S NIGHT würden "Mittelalter-Pop" oder (gern auch noch abwertender) "hausfrauen-kompatibles Folk-Gedudel" fabrizieren, kann ich nur sagen: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten!" Wer sich auch nur ein wenig mit Alter Musik auskennt, erkennt natürlich, dass das Grundgerüst der Musik von BLACKMORE'S NIGHT aus auf traditionellen Instrumenten vorgetragenen Renaissance-Klängen bzw. renaissance-inspirierten Eigenkompositionen besteht. (Leider lässt auch unser hausinternes Schubladensystem keine korrekte Kategorisierung zu.)

Das einzigartig Faszinierende am Sound der Band liegt nun darin, dass die klassisch-akustische Instrumentierung der einzelnen Stücke zum einen durch dezenten Einsatz zeitgenössischer Begleitinstrumente (Schlagzeug, Bass, Stromgitarren) und zum anderen durch die eher im Bereich der Folk- und Weltmusik zu verortende Stimme von Candice aus dem 16. Jahrhundert ins Hier und Jetzt transportiert (und transformiert) wird, was die Songs trotz ihrer historischen Wurzeln ungemein zeitlos wirken lässt. Candice hat diesen Prozess kürzlich sehr treffend erklärt: "...wir benutzen die 'Blackmoreizing'-Maschine, bei der der Originalsong in Ritchie hineingeschickt wird und dann auf der anderen Seite oftmals als komplett anderer Song herauskommt..."

Ein weiteres Merkmal von BLACKMORE'S NIGHT sind die auf jedem Album mehrfach vorhandenen Instrumentals, die in den Anfangstagen ebenfalls sehr traditionell gehalten waren, sich im Lauf der Zeit jedoch immer mehr in (folk)rockigere Gefilde entwickelten.

Bereits auf dem Debüt war deutlich Ritchies Begeisterung für den Renaissance-Komponisten und (noch viel bedeutender!) Musikverleger Tielman Susato zu erkennen. Zwei der größten BLACKMORE'S NIGHT-Hits, "The Clock Ticks On" ("Les quatre Branles") und "Renaissance Fair" ("Bergerette Sans roch") fußen auf der Musik von Stücken aus Susatos Sammlung verschiedener Tänze und Tanzlieder, die er 1551 in seinem Werk "Het derde musyck boexken: Alderhande danserye" veröffentlichte. 

Generell merkt man der Musik von BLACKMORE'S NIGHT, neben dem Schöpfen aus dem endlosen Quell an Madrigalen (Adrian Willaert, Orlando Di Lasso, Thomas Morley, Thomas Tomkins) und den instrumentalen Vorlagen aus dem Bereich der Lauten-Musik (John Dowland, Francesco da Milano) die Vorliebe für die Tänze der Renaissance an. Bergerette, Pavane, Ronde, Basse danse, Gilliarde, Branle, der deutsche Schreittanz, etliche Elemente finden sich im Sound und der Rhythmik vieler BLACKMORE'S NIGHT-Stücke wieder.

"Shadow Of The Moon" enthielt neben ganz viel Renaissance ("Be Mine Tonight", "The Clock Ticks On", "Play Minstrel Play", "Renaissance Fair", "Magical World") auch Stücke, die eher eine traditionell-folkloristische Basis hatten, die immer wieder an Loreena McKennitt erinnert ("Ocean Gipsy", "No Second Chance", "Spirit Of The Sea"). So gefällt mir bis heute die BLACKMORE'S NIGHT Interpretation des englischen Volksliedes "Greensleeves" von allen bekannten Umsetzungen nach wie vor am besten. Und schließlich beherbergt das Debüt mit den drei "M"-Stücken, "Minstrel Hall", "Memmingen" und vor allem "Mond Tanz" drei exzellente Instrumentals. Dazu begründete man mit dem REDNEX Cover "Whish You Were Here" die bis heute andauernde Tradition von zeitgenössischen, verblackmorisierten Fremdkompositionen.

Zwei Jahre nach dem Erstwerk erschien mit "Under A Violet Moon" die nächste, dem Debüt absolut ebenbürtige, BLACKMORE'S NIGHT Veröffentlichung, die mit "Past Time With Good Company", "Morning Star", "Wind In The Willows", "Fool's Gold" und "Catherine Howard's Fate" erneut einen Hit nach dem anderen enthielt. Und auch das dritte Album ("Fires At Midnight", 2001) konnte mit den Vorgängern über weite Strecken mithalten. Man erinnere sich nur an die geniale Verrenaissancesierung des BOB DYLAN Klassikers "The Times They Are A Changin'", die beiden schmissigen Singalong-Gassenhauer "Home again" und "Fires At Midnight". Dazu gesellte sich mit "Crowning Of The King", einem der besten BLACKMORE'S NIGHT Songs überhaupt, abermals eine Interpretation aus Tielman Susatos "Danserye". Diesmal nahm man sich der beiden Stücke "Fanfare/La Morisque" an.

2003 kam "Ghost Of Rose" heraus und läutete eine sich auf den kommenden Alben immer stärker durchsetzende Entwicklung ein, in der die Renaissance-Elemente merklich zurück geschraubt wurden und Stück für Stück (folk)rockigerer Sound den Platz der traditionellen Klänge einnahm. "Ghost Of A Rose" enthielt allerdings (zum letzten Mal) noch genügend Tracks alter Schule, um auch die Fans der ersten Stunde zufrieden zu stellen. Stellvertretend seien hier "3 Black Crows", "Queen For A Day Part I und II", das düster-grandiose "Ivory Tower" und der Mitsinghit "Loreley" genannt.

Ab 2006 jedoch entfernten BLACKMORE'S NIGHT sich dann so stark von ihren Wurzeln, dass nach "Secret Voyage", "Autumn Sky" (mit dem überflüssigen "Highlands" Cover von ONE MORE TIME) und spätestens "Dancer And The Moon" (2013) mein Interesse an neuem BLACK MORE'S NIGHT Material gegen Null tendierte. Dazu kam 2017 der doch sehr nach Abzocke riechende, nach 2013 bereits zweite Re-Release des (meiner Meinung nach recht gut gelungenen) "Winter Carols"-Weihnachtsalbums aus dem Jahr 2006. Dies veranlasste mich dazu, kommende Veröffentlichungen von Ritchies Projekt zukünftig zu ignorieren und mich stattdessen lieber mit den gefühlt millionenfachen musikalischen Alternativen zu beschäftigen. That's the story so far...

...Aber man soll eben nie "NIE" sagen! Als ich las, dass Stormbringer um eine Rezension der neuen BLACKMORE'S NIGHT Scheibe "Nature's Light" gebeten wurde, scrollte ich zunächst ungerührt weiter durch die Promo-Liste. Als jedoch etwas später auch via E-Mail der Release eines Videos zum Titelsong angekündigt wurde, gab ich nach und riskierte (wie ich dachte) mal kurz ein Ohr. Aus dem kurz wurde ein mehrere Tage andauernder Dauerrotions-Marathon des Titeltracks. Ich konnte einfach nicht aufhören, mich diesem unglaublich intensiven, einzigartigen Back-To-The-Roots-Renaissance-Sound hinzugeben. Somit war die Entscheidung gefallen, ich würde dem gesamten Album eine Chance geben und "Nature's Light" rezensieren.

Der neue Longplayer startet mit "Once Upon December" traditionell und klassisch, aber auch äußerst puristisch. Der Eröffnungsreigen ist Renaissance in Reinkultur und nimmt den Hörer direkt mit auf die Reise zurück in der Zeit. Die Stimme von Candice klingt eindrucksvoller und ausdrucksstärker denn je, die Percussions der rein akustischen Instrumentierung lassen den Kopf nicken und die Füße wippen - tok tok tok - ob man will oder nicht. Ein wirklich erstklassiger Einstand, der Lust auf das Album macht!

Der geschürte Hunger wird auch umgehend gestillt mit "Four Winds" einem Stück das ganz in der Tradition von unvergesslichen BLACKMORE'S NIGHT Hymnen wie "Under A Violet Moon", "Cartouche" oder "Loreley" steht - mitreißend und mit dieser einzigartigen Mischung aus traditionellen Elementen und der Untermalung durch moderne musikalische Begleitung. Die einprägsame Melodie geht direkt ins Hirn und setzt sich bereits nach dem ersten Hören dauerhaft fest.

Aller guten Dinge sind drei: "Feather In The Wind" komplettiert das Einstiegstrio und hält ohne Anstrengung das bislang überirdisch hohe Niveau des Albums. Leichtfüßig und treibend fordert das Stück, keine Widerworte zulassend, zum Tanzen auf. Wild und unbändig peitscht der Rhythmus die wunderschöne Melodie voran, während man sich unwillkürlich an "Morning Star" vom Zweitwerk "Under A Violet Moon" erinnert fühlt. Doch entgegen der fröhlichen, ungezähmten musikalischen Seite, verarbeiten Candice und Ritchie hier die Verluste, die sie im Verlauf des Jahres 2018 bewältigen mussten. Kurz nach dem Tod ihres Vaters hatte Candice das Gefühl, dass der Verstorbene Zeichen für sie platzierte, als sie an allen möglichen und unmöglichen Orten Federn fand. Dies und ihr grundsätzlicher Glaube daran, dass Dahingeschiedene ihren Lieben verschiedenste Spuren von sich hinterlassen, inspirierte Candice zu den Lyrics von "Feather In The Wind".

Es folgt eine Verschnaufpause, und es erklingt das erste Instrumental auf "Nature's Light". "Darker Shade of Black" ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen basiert das Fundament des Tracks auf einem Auszug aus dem PROCOL HARUM Song "A Whiter Shade Of Pale" von 1967. Dieser wieder bediente sich aus dem weltbekannten "Air" von Johann Sebastian Bach. Ritchie Blackmore als großer Bach-Fan, kreiert hier eine (zumindest anfänglich) etwas dunklere Interpretation des Themas (daher das Wortspiel im Titel). Zum anderen ist "Darker Shade of Black" somit ein lupenreines Barock-Stück, das sich allerdings hervorragend in das Gefüge der restlichen Songs einpasst. In der zweiten Hälfte der Nummer beweist Ritchie außerdem einmal mehr, dass er das virtuose Spiel auf seiner Stratocaster nicht verlernt hat.

Nach dem Ausflug in die jüngste Epoche der Alten Musik kehren wir wieder in die Renaissance zurück. "Die verdrehte Eiche" hat als musikalische Vorlage einen Titel von DES GEYERS SCHWARZER HAUFEN, einer Spielmanns-Gruppe, die schon oft gemeinsam mit BLACKMORE'S NIGHT auf der Bühne stand. "The Twisted Oak" reiht sich ein, in die großen romantischen Weisen wie "Be Mine Tonight", "Magical World", "Castles And Dreams", "Wind In The Willows" und "Hanging Tree" und wird hauptsächlich durch den gefühlvollen Gesang von Candice getragen. Die verträumte Atmosphäre erinnert in der Tat an die friedliche Idylle eines gemächlichen Waldspaziergangs, weitab von der Hektik, dem Stress und dem Lärm unserer heutigen Gesellschaft.

Und dann ist er da, der Übersong des neuen Albums. Der Titeltrack "Nature's Light" ist der legitime Thronfolger von "Crowning Of A King". Erhaben und majestätisch zieht das Stück den Hörer unwillkürlich in seinen Bann. Ritchie und Candice hatten bei der Entstehung von "Nature's Light" einen Jahrmarkt, ein Volksfest des 16. Jahrhunderts im Sinn, bei dem die Anwesenden ehrfürchtig dem Einmarsch des Königspaares in die Stadt beiwohnen und dem Herrscherpaar huldigen, während bombastische und festliche Fanfaren und Trompeten erklingen und eine prunkvolle Atmosphäre erzeugen. Von daher: "...All hail the queen - Into a world I’ve never seen - I’ve never seen the stars so bright - All in the glory of Nature’s Light..."

So weit so gut. Bis hier hin hätte ich, ohne mit der Wimper zu zucken die Kelle mit der Höchstnote gezückt. Doch leider gibt es auf dem neuen Longplayer auch zwei Wermutstropfen, die leider schwerer wiegen als nur ein paar unbeachtliche Mängel in der B-Note. 

Erstens. Das zweite Instrumental "Der letzte Musketier". Ritchie hat das Stück den (mittlerweile verstorbenen) Mitstreitern seiner ersten Band THE MUSKETEERS gewidmet, die er 1964 gegründet hatte. An und für sich eine löbliche Sache, und der Track ist jetzt auch nicht wirklich schlecht. ABER! Geradezu psychedelisch beginnend und sich im Weiteren zu einer regelrecht progressiven Rocknummer entwickelnd, passt "Der letzte Musketier" einfach nicht in das Konzept des Albums. Ich habe "Nature's Light" mittlerweile bestimmt gut vierzig Mal gehört, aber die Erkenntnis ist nach wie vor, dass das zweite Instrumental ein Fremdkörper bleibt, der einiges an Atmosphäre zerstört. Dafür gibt es leider einen halben Punkt Abzug.

Die zweiten 0,5 Punkte verlieren BLACKMORE'S NIGHT wegen der meiner Meinung absolut überflüssigen (zumindest im Rahmen des Albums) Neueinspielung des REDNEX-Covers "Wish You Were Here". Auf dem Debüt wusste die BLACKMORE'S NIGHT Variante sogar besser zu gefallen als das Original, und der Song ist unbestritten im Laufe der Jahre zu einem der beliebtesten Stücke der Band geworden. Aber die Neuauflage unterscheidet sich lediglich marginal in den Gesangsparts und ist ansonsten identisch mit der Version von 1997. Wer bitte braucht einen solch unnötigen Aufguss?

Doch zum Glück kommen ja noch zwei Titel. Und bereits mit "Going To The Faire" endet das Schlingern und BLACKMORE'S NIGHT bringen das Schiff wieder voll auf Kurs. Das Stück greift einmal mehr auf Tielman Susatos Tanzbuch zurück, und die 'Blackmoreizing'-Maschine verwandelt diesmal die "Ronde XI, Aliud" in die zeitgenössische, mitreißende Interpretation "Going To The Faire".

Der Albumcloser schließlich ist wie so oft auf den vorangegangenen Alben eine Coverversion, und zwar eine von erlesenster Qualität. Diesmal haben BLACKMORE'S NIGHT sich der wundervollen Nummer "Second Element II" angenommen. Im Original stammt der Track von der begnadeten englischen Sopranistin und Schauspielerin Sarah Brightman, die 1993 "Second Element" auf ihrem Album "Dive" in zwei Teilen veröffentlichte (der Hinweis auf den zweiten Teil wurde beim Cover allerdings entfernt). Die musikalische Ausrichtung der BLACKMORE'S NIGHT Version erinnert einmal mehr an die Stücke von Loreena McKennitt, in denen die Ausnahmekünstlerin vor allem spanische und marokkanische Einflüsse verarbeitet und stellt einen überaus würdigen Abschluss eines zwar nicht perfekten, aber dennoch großartigen Albums dar, an dessen Ende man am liebsten direkt wieder von vorn beginnen möchte, damit die Reise in die musikalische Welt von BLACKORE'S NIGHT nicht endet.

Fazit:

Ich hätte vor dem ersten Hören von "Nature's Light" niemals gedacht, dass BLACKMORE'S NIGHT noch einmal derart massiv zurück zu ihren Wurzeln gehen würden. Umso schöner war und ist für mich jeder Durchlauf des neuen Albums. Das zehnte Full Length Studiowerk von Candice und Ritchie ist die größtenteils grandiose Rückkehr zur Qualität ihrer ersten Veröffentlichungen und eine gelungene Besinnung auf die ursprünglichen Stärken, der Band, wundervolle, mal fröhliche, mal romantische, mal traurige Geschichten zu erzählen und diese in ein traditionelles musikalisches Gewand zu hüllen. Gäbe es die oben begründeten Abzüge nicht, wäre mir "Nature's Light" definitiv die Höchstnote wert gewesen. So bleiben am Ende immer noch sehr gute vier Punkte! Well done!

Was uns Candice Night über "Natures Light" erzählt hat kannst du in unserem Interview mit Candice Night nachlesen.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Ernst Lustig (09.03.2021)

WERBUNG: Hard
ANZEIGE