DECEASED - Thrash Times At Ridgemont High

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VÖ: 31.10.2021
Bandinfo: Deceased
Genre: Death / Thrash Metal
Label: Hells Headbangers
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Lineup  |  Trackliste  |  Trivia

DECEASED haben seit 1985 alle Höhen und Tiefen des Thrash Metals live miterlebt und mit „Thrash Times At Ridgemont High“ spielen sie ihre persönlichen Hits aus damaliger Zeit. Ein amerikanisch-europäischer Metal-Mix, voll von wahnsinnigem Speed, Aggressivität und Härte. – die pure Power der Achtziger Jahre.


„Thrash Times At Ridgemont High“ ist ein Projekt, dass Fowley (Gesang) 1996 einfiel, ein Tribut an "die bösesten Thrash Bands der Achtziger". Wirft man einen Blick auf die Liederauswahl, überkommen einen nostalgische Gefühle.
“Spit On Your Grave” ist ein hervorragender Einstieg, der Sänger kratzt noch den Rest an Brutalität aus seiner Kehle, die dem Lied noch fehlte und macht das alte Lied zum neuen Hörvergnügen. Eine bezaubernde Cover-Nummer, die man nicht so schnell vergisst. „Ilona (The Very Best)“ war mir bis dato leider unbekannt und bereue sie nicht früher kennengelernt zu haben: perverse Texte, mit einem Hauch von Zoophilie, in Höllengeschwindigkeit rausgerotzt, ein schmackhafter Ohrenschmaus. Fürs Intro haben die US-Amerikaner sich für den Anfang etwas Besonderes einfallen lassen und eine Tonspur des Teenager-Comedy Film „Fast Time At Ridgmont High“(1982) eingespielt, wovon der Albumtitel auch abgeleitet worden ist. Was sich beim Cover „Take This Torch“ spitze anhört, ist der verzerrte Bass zu Beginn, der soundtechnisch wie ein Bär brummt, und dem Lied einen dreckigen Touch gibt, ganz anders als im Original. Das ARTILLERY-Cover „Into The Universe” stammt aus demselben Jahr wie „Take This Torch“, nur ist die Band von einem anderen Kontinent. Dänischer Thrash Metal der Achtziger, wie er leibt und lebt, in diesem Fall von Amerikanern gut in Szene gesetzt.


„Thrash Times At Ridgemont High“ ist ein nostalgischer Höllenritt, den man immer wieder von vorne hören will. DECEASED präsentieren eine gute Auswahl und fangen den brutalen Thrashgeist der Achtziger mit dem Album ein. Einen halben Punkt ziehe ich wegen dem RAZOR Cover ab, weil Mac Laren´s Stimme (ehemaliger Sänger von RAZOR) im Original die rohe Gewalt der Achtziger besser verkörpert als das aggressive Growling von King Fowley (Gesang), ansonsten top.

 



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Julian Dürnberger (25.10.2021)

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