BAD WOLVES - Dear Monsters

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VÖ: 29.10.2021
Bandinfo: BAD WOLVES
Genre: Modern Metal
Label: Better Noise Records
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Lineup  |  Trackliste

„Wir sind mit null Erwartungen an die Sache herangegangen...wir wissen das es das Beste ist, was
es ein kann, und es ist ein neuer Anfang.“


BAD WOLVES sind momentan DIE moderne Rockband. Die Jungs aus Los Angeles hatten
Auftritte mit FIVE FINGER DEATH PUNCH und MEGADETH. Ihre Single „Sober“ schlug
gewaltig ein und hielt sich lange in den Charts.
Nun liefert das Quintett ihr drittes Album „Dears Monsters“ ab und zeigt damit ihre Rockseite.
Gesangstechnisch – wie schon erwähnt – geht es hier rockiger zu; auch Screams lassen sich in
einigen Songs finden. Im Opener „Sacred Kiss“ und „Lifeline“ wird auch Bodypercussion
eingesetzt. „Lifeline“ bedeutet übersetzt „Rettungsanker“ und thematisiert, dass man es manchmal
nicht alleine schafft.
Gedämpfte Gitarren inklusive Gitarrensolo und hypnotische Strophen charakterisieren diesen Track.
Der Refrain lädt zum Mitsingen ein.
Mein persönlicher Fav ist „Wildfire“, welcher meiner Meinung nach Featuring-Potential mit einer
Dame hätte. Achtung Gänsehautlied! Hierbei wurde ich sofort in die Stadthalle am 19.04.2020
zurückversetzt, denn dort sorgte auch „Sober“ für diesen Effekt.
Bei „Comatose“ geht es wieder „ernster“ zu, denn Drogen in L.A. werden hier thematisiert. Es ist
düster und auch das Lieblingslied von einem Bandmitglied. Auch in diesem musikalischen Verlauf
gibt es ein Gitarrensolo.
„Gone“ und „Wildfire“ bedienen sich auch an Piano-Tönen. Für heavy Rockfans ist „One The
Case“ vielleicht genau der richtige Song auf der Platte. Von schlechten Entscheidungen abhalten
soll die Nummer „If Tomorrow Never Comes“. Ein typischer Roadsong stellt „Springfield
Summer“ mit der akustischen Gitarre dar. Auch die Unsicherheit von Künstlern wird in „Classical“
musikalisch diskutiert.
Der Closer „In The Middle“ setzt Harmonien der 90er ein und ist eine Hommage an die
verstorbenen Eltern von Coyle.
Zusammengefasst ein breit gefächertes Werk – von hoffnungsvoll zu heavy; von soft zu ernst; von
gut gelaunt zu appellierend. Aber auch ein Meisterwerk an Gänsehautmomenten, das in keinem
Musikrepertoire fehlen darf. Noch dazu sind die Jungs absolut bodenständig, was das Ganze gleich
noch mehr sympathischer macht. Ich bin Fan, seitdem ich „Sober“ live gehört habe, aber dieses
Album ist sehr persönlich und absolut authentisch. Schnell reinhören und hoffen, dass die Rocker
bald wieder live in Österreich zu sehen sind.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: Corona (19.11.2021)

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