NIAMH - Autumn Noir

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VÖ: 25.03.2022
Bandinfo: NIAMH
Genre: Alternative Metal
Label: Electric Talon Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

"'Autumn Noir' ist die natürliche Weiterentwicklung unseres vorherigen Albums. Es ist elektronischer, schneller, aggressiver und grooviger. Wir haben unseren Ansatz geändert, indem wir uns mehr auf die Details konzentriert, experimentiert und neue Lösungen ausprobiert haben", kommentiert die Band. "Die Songs haben eine Gothic-Attitüde, aber sie klingen nicht nach Gothic-Metal. Sie haben eine positive Stimmung - wenn etwas passiert, setzen wir die Teile zusammen und sortieren es aus."

Soweit die Band - wetzen wir die Skalpelle - der Seziertisch ist vorbereitet für das neue Album "Autumn Noir":

1. "Mastiff"  - wenn Mike der gleichnamige Hunderassenvertreter ist, gehe ich schon mal in Deckung. "Be careful, what you wish for..." Das ich bei den Text gesanglich hören kann, gibt schon mal Pluspunkte, es wird sauber gekeift und geknurrt. 

2. "Solitude Chronicles" - Hautaugenmerk liegt auf den Vocals, dann den Drums. Hat aber einen leicht verwischten Klang. Kann jedoch auch an der MP3 liegen. Sehr punkig, keine harten Breaks, saubere Übergänge zwischen den Instrumenten und den Gesangsparts. "My demons can't (s)win"? Falschen Dämonen ausgesucht - sehr wasserscheu die Biester. 

3. "Aster Katastrophe" - hört sich nicht katastrophisch genug an. Das geht schon noch dunkler und härter. Nicht schlecht - ausbaufähig. Kaum Unterschiede im Songaufbau zu den vorherigen Tracks.

4. "Lucifer" - Der Höllenfürst wäre eventuell leicht indigniert über die zarten Töne in seinem Namen. Textlich jedoch interessant. "Time for my Soul to say au revoir... Lost in the bliss of Lucifers Kiss" (by the way: sollte damit Tom Ellis gemeint sein - bin dabei)

5. "Blasphemies And Fairytales" - auch hier eingangs kleine technische Effekte akzentuiert eingebracht. Jetzt kommen wir langsam in gutes Fahrwasser. 

6. "Serpent" - leichter Gothic-Touch zu Anfang, dramatisch, düster um dann wieder auf gewohnten Bahnen zu kreisen. 

7. "The Schwarz" - fast fröhliche Gitarreneinleitung. Partitielle härte Passagen wechseln abrupt wieder zu sanften Gesangseinlagen. Hier gefällt mir das Trommelfeuer der Drums sehr gut. 

8. "I Fink U Freaky" - jetzt wirds tatsächlich freaky mit anfänglichen Elektrobeats und Hip-Hopsenden-Einlagen. Die Mischung machts recht interessant, jedoch ungewöhnlich. 

 



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Sabine Vollert (25.04.2022)

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