RESISTANCE - Skulls Of My Enemy

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VÖ: 22.07.2022
Bandinfo: RESISTANCE
Genre: Heavy Metal
Label: Pure Steel Records
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Lineup  |  Trackliste

Zwar bereits im Juli veröffentlicht, aber nichtsdestotrotz mehr als wert, etwas ausführlicher vorgestellt zu werden, ist das neue Album "Skulls Of My Enemy" der amerikanischen Power-Metaller RESISTANCE, welche hier bislang eher unter dem Radar durchrauschten. Von der Truppe gibt es meinen Recherchen zufolge drei  Alben, das letzte  aus 2017 mit dem Titel "Metal Machine".

Wie schon vom Cover als auch von den Songtiteln her ersichtlich, werden hier ordentlich die Schwerter gekreuzt, um den Donner zu beschwören.

Die acht Nummern (plus ein Intro) sind allesamt Marke "Hymnen-Schlachtruf", meist mit einprägsamen Chorus ausgestattet und weitgehend im höheren Tempobereich unterwegs.

Das Album klingt mehr als frisch, ist ausgezeichnet produziert und in Robby Hett hat die Truppe einen exzellenten Shouter, der wie eine Mischung aus Mike Howe (R.I.P.!) und Blackie Lawless anmutet, nur nicht ganz so schrill wie Letzterer.

Die vierzig Minuten Spieldauer vergehen jedenfalls wie im Fluge, Fans von JUDAS PRIEST, HELLOWEEN, alten MANOWAR und besonders METAL CHURCH dürften die Band sofort in ihr Herz schließen.

Im Gegensatz zu manch anderen, ungenannten aber bekannteren Powermetal-Truppen wird hier Wert auf knackige Refrains gelegt, die zweistimmigen, doppelten Äxte sind vorzüglich und die Doublebass-Drums sind eine Wonne.

Einzelne Songs herauszupicken ist schwierig, da alle auf sehr hohem Level angesiedelt sind. "On Dragon Wings" ist ein richtig schnieker Metal-Hit, der in entsprechenden Rockschuppen für Furore sorgen dürfte. Auch der Opener "Valhalla Has Locked It's Doors" ist eine Wuchtbrumme vor dem Herrn. 

     

"Awaken The Necromancer" ist eine willkommene Abwechslung zu den speedlastigen Stücken, bei denen der Rausschmeißer "Metallium" zu den Höhepunkten gehören dürfte.

"Skulls Of My Enemy" ist eine mehr als gelungene Scheibe geworden. Wer ordentlichen Power-Metal jenseits der üblichen Verdächtigen genießen will, ist bei der selbsternannten "Los Angeles Metal Machine" bestens aufgehoben und wird dabei sehr gut unterhalten. Unbedingt antesten.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Martin Weckwerth (18.09.2022)

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