Crud - Devil at the Wheel

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VÖ: 00.00.2007
Bandinfo: Crud
Genre: Industrial
Label: Full Effect Records
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Lineup  |  Trackliste

Das Debütalbum dieses Industrial Duos aus Detroit kommt mit einem schicken 70s Style Trash-Cover daher, wodurch die Band automatisch in Richtung Rob Zombie und Konsorten rückt. Und der Inhalt hält dann auch alles was die Verpackung verspricht, viel Sex, viel Rock and Roll und eine gehörige Portion Trash, die selbst Quentin Tarantino gefallen könnte.

Der Openen „Reality“ ist mit seinem „Bang Bang Bang“ Refrain noch etwas zu stupid (und wird nur noch vom „Bow Bow Boom Boom“ Gesang bei „Meat Detonator“ unterboten), doch wenn man von den bewusst gesetzten lyrischen Dummheiten absieht, kann die musikalische Seite von CRUD durchaus überzeugen. Vor allem in der zweiten Albumhälfte verabschieden sie sich etwas von ihrem Hauruck Industrial, und setzen vermehrt auf differenzierteres Songwriting. Dabei überschreiten sie auch gerne mal ihre eigenen Grenzen, wie bei der Synthpop Nummer „Glue“, oder dem dreckigen Schweinerocker „Londe del Amore“.

„Devil at the Wheel“ ist ein gelungenes Debüt geworden, das schmutzigen Industrial ganz im Stile von ROB ZOMBIE, MY LIFE WITH THE THRILL KILL KULT oder LORDS OF ACID zelebriert. Zwar alles andere als tiefsinnig, dafür mindestens so unterhaltsam wie „Planet Terror“.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: bender (23.10.2007)

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