Eminence - The God Of All Mistakes

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VÖ: 22.03.2008
Bandinfo: Eminence
Genre: Metalcore
Label: Locomotive Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Die bereits 1995 im brasilianischen Belo Horizonte gegründete Band hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Das interessiert uns allerdings nicht die Bohne, einzig und allein das neue Album „The God Of All Mistakes“ ist im Moment wichig. Produziert wurde das Teil von Tue Madsen, welcher auch sich auch für Outputs von HALFORD, MNEMIC und DARK TRANQUILLITY verantwortlich zeigt. Dementsprechend kann sich die Scheibe auch sehen lassen.
Angesiedelt im Metalcore-Bereich zeigen uns die vier Herren ein wahrlich breites Spektrum und drücken jeden Song der insgesamt 10 einen eigenen Stempel auf.

Erwähnenswerte Tracks:
Mit dem Titeltrack und zugleich Opener liefern die Brasilianer eine Hommage an ihre Landsmänner SEPULTURA ab und zelebrieren „Roots Bloody Roots“-ähnliche Rhythmen. Track Nummer 2 fischt im Eastriver von Brooklyn und kann BIOHAZARDesque Züge nicht verleugnen. Ein richtig fetter Chorus zum mitgröhlen.
Mit „Devil´s Boulevard“ lässt man ein wenig Dying Fetus raushängen und quietscht und grooved abwechselnd was das Zeug hält. „Undermind“ ist dann der Ami-Metalcore-Klassiker mit bösen Strophen-Vocals aber engelhaften Refrain-Melodien schlechthin. LINKIN PARK lässt grüßen.

Die anderen Tracks sind auch ziemliche Kracher, klingen aber alle irgendwie gleich. Vielleicht ist man einfach die bunte Vielfalt vom Anfang der Platte gewöhnt, sodass die eher am Schluss angesiedelten Songs zu einer Art Langweile führen. Hätte man vielleicht durch eine andere Anordnung auflockern können, who knows?

Musikalisch haben es die Herrschaften aber gewaltig drauf, besonders Drummer Andre Marcio bearbeitet die Felle und Becken wie ein Weltmeister. Sänger Wallace Parreiras kann durch seine variable Stimme auch punkten, nur Gitarrist Alen Wallace und Basser Thiago Correa scheinen ein wenig auf der „Roots“-Schiene von SEPULTURA festgefahren zu schein.

Fazit: Kracht im Durchschnitt gewaltig, ist anfangs sehr abwechslungsreich, gegen Ende hin eher fad.



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Baphomet (25.03.2008)

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