Folk Stone - Folk Stone

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VÖ: 00.00.2008
Bandinfo: Folk Stone
Genre: Folk Metal
Label: Fuel Records
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Lineup  |  Trackliste

Nachdem 2007 mit dem Demo „Briganti di Montagna“ das erste Lebenszeichen der Band veröffentlicht wurde, setzen FOLK STONE nun bereits mit dem ersten Longplayer nach.
Das Debutalbum „Folk Stone“ lässt sich in fast allen Punkten mit dem Demo vergleichen. Neben logischen Überschneidungen im Songmaterial, wurden einige neue Songs inkludiert, die sich nahtlos in das bislang bekannte Material einfügen.

Die Markenzeichen FOLK STONE’s sind demnach auch auf ihrem ersten Album der raue Gesang Lore’s, sowie die Mixtur aus Rock Riffs und den Klängen der Dudelsäcke. Hab ich die Band aufgrund der ähnlichen Merkmale bei ihrem Demo noch mit IN EXTREMO verglichen, so bleiben Parallelen zwischen den beiden neuen Werken der Bands an dieser Stelle großteils außen vor. Mit den deutschen (Mittelalter-?) Rockern verbindet die Italiener die Stimmlage des Sängers. Bei FOLK STONE gibt es gegenwärtig aber um einiges mehr an Folk und Mittelalter Zitaten zu vernehmen.
Natürlich verstehen es Lore und Co. auch zu rocken: Die Bandhymne „Folk Stone“ ist ein Rock Song mit einem etwas verspielteren Mittelteil und prägnanten „Dudelsackteilen“.
FOLK STONE variieren in weiterer Folge gerne das Tempo und pendeln zwischen leicht atmosphärischen Midtempo Songs und flotten Rocksongs. Dabei gleiten die Italiener nicht zu sehr in romantische Gefilde ab, sondern bleiben zu jedem Zeitpunkt erdig und rau.
Neben den durchwegs zufrieden stellenden neuen Songs, gibt es ein paar Höhepunkte auf dieser Debutscheibe, die bereits auf dem Demo veröffentlicht wurden: Der Kneipenrocker „In Taberna“ lässt wohl keinen Bierkrug ungeleert. Auch das flotte „Alza il Corno“ erweist sich als kleiner Italo-Folk-Rock Hit.

Natürlich sind FOLK STONE auch heute noch nicht wahnsinnig originell. Und doch sind sie überdurchschnittlich unterhaltsam: Durch die italienischen Lyrics schaffen sie es eine eigene Duftnote zu setzen, die das an und für sich bekannte Instrumentalfundament verschmerzen lässt. Neben der – in diesem Punkt - fehlenden Originalität kann man den Damen und Herren aus Bergamo aber nur wenig vorwerfen. Die Instrumente werden beherrscht, das Songwriting ist grundsätzlich gelungen. Wer sich sattgehört hat an diversen deutschsprachigen Mittelalter/Folk-Bands, sollte demnach ein Ohr riskieren!



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: El Greco (30.06.2008)

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