Ephrat - No One's Words

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VÖ: 22.08.2008
Bandinfo: Ephrat
Genre: Progressive Rock
Label: Inside Out Music
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Wenn sich Steven Wilson (PORCUPINE TREE), Daniel Gildenlöw (PAIN OF SALVATION) und Petronella Nettermalm (PAATOS) zusammenschließen um einer israelischen Newcomerband unter die Arme zu greifen, dann kann man davon ausgehen das es sich um ein besonders talentierte Gruppe handeln muss. Und EPHRAT wissen nicht nur die dadurch entstehenden Erwartungshaltungen zu erfüllen, sie schaffen es sogar locker diese auch noch zu übertreffen.

Bereits die über zehn Minuten lange Eröffnungsnummer „The Show“ ist eine Demonstration modernen Prog-Rocks, die zwar eine gewisse Ähnlichkeit zu PORCUPINE TREE nicht leugnen kann, aber schon allein durch den Einsatz orientalischer Elemente eigenständig genug wirkt, um nicht als bloße Kopie abgestempelt zu werden. Das folgende „Haze“ ist deutlich düsterer ausgefallen, wobei Petronellas Gesang dem Song eine verträumte und nachdenkliche Stimmung verleiht. „Better than anything“ ist eine gekonnte Mischung aus 70s Rock Anleihen und Metal, und nach dem rein instrumentalen „Blocked“ folgt mit „The Sum of Damage done (I-V)“ die einzige etwas schwächere Nummer des Albums, da man hier einfach zu viele Ideen reingepackt hat und Daniel Gildenlöws Stimme eher wie ein Fremdkörper wirkt. Danach fasst „Real“ in gut 20 Minuten allerdings wieder alle Stärken von EPHRAT zusammen, womit das Album noch einen mehr als würdigen Abschluss erhält.

Für jeden der mit progressiver und anspruchsvoller Musik etwas anfangen kann, ist „No One`s Words” ein absoluter Geheimtipp den man uneingeschränkt empfehlen kann. Und beim nächsten Album wird die Band um Omer Ephrat beweisen, dass sie auch ohne solch prominente Unterstützung mühelos bestehen kann.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: bender (21.08.2008)

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