Jimi Hendrix - Valleys Of Neptune

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VÖ: 05.03.2010
Bandinfo: Jimi Hendrix
Genre: Rock
Label: Sony BMG
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Lineup  |  Trackliste

James Marshall „Jimi“ Hendrix hat in seinem viel zu kurzen Leben ganze drei Studioalben und eine Liveplatte veröffentlicht, ehe er am 18. September 1970 in London an seinem Erbrochenen erstickt war. Einer der bedeutendsten Gitarristen und nachhaltiger Einfluss auf tausende Rockgitarristen wurde jäh aus seinem Leben gerissen. Natürlich gab es nahezu sofort nach Hendrix Tod Postum veröffentlichte Langspielplatten (wie „The Cry of Love“ zum Beispiel), aber es dauerte dann doch bis ins Jahr 2010, dem Jahr in dem der 40. Todestag von Jimi Hendrix fallen wird, um mit „Valleys of Neptune“ ein neues, bis dato für verloren geglaubtes Album das Licht der Welt erblickte.

„Valleys of Neptune“ enthält 12 bisher unveröffentlichte, komplett vollständige Studioaufnahmen des Gitarrenmeisters aus dem Jahr 1969, also aus jener Periode die gemeinhin als kreative Hochphase von Hendrix galt. Unter anderem musiziert hier die Originalbesetzung der Jimi Hendrix Experience Seite an Seite mit dem großen Meister. Neben Eigenkompositionen fanden auch Interpretationen von „Bleeding Heart“ (im Original von ELMORE JAMES) bzw. des CREAM Klassikers „Sunshine Of Your Love“ den Weg auf „Valleys of Neptune“, welches zudem ausführliche Liner Notes von John McDermont enthält.

Generell muss man sagen, dass dieses „neue“ Hendrix Material sehr nahe an einer Jam Session angesiedelt ist, gerade die elendslangen Soloausflüge mögen immens polarisieren – die Hendrix Fanaten werden sie abgöttisch lieben, ich stellte bei mir persönlich im Laufe der Zeit dann doch leichte Ermüdungserscheinungen fest, auch weil dem kompletten Album unsterbliche Hits der Sorte „Hey Joe“ oder „Purple Haze“ natürlich an allen nur möglichen Ecken und Enden abgehen. Mag auch damit zusammenhängen, dass Hendrix zu Lebzeiten dieses Material in dieser jetzt freigegebenen Form wohl nie und nimmer auf den Markt gebracht hätte, die Erben des Meisters, allen voran Hendrix Schwester Jini, die ja auch Vorsitzende der familieneigenen Nachlassverwaltung ist, tat dies aber ohne mit der Wimper zu zucken. Künstlerisch jetzt nicht zu 100% zwingend, weil eben ein wenig unausgereift klingend, geschichtlich allerdings ein unabdingbares Muss für jeden Rockfreund! Und ich werde mich hüten hier auch nur den Ansatz einer Punktemäßigen Bewertung abzugeben.



Ohne Bewertung
Autor: Reini (19.03.2010)

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