Sergeant Steel - Lovers & Maniacs

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VÖ: 06.03.2010
Bandinfo: Sergeant Steel
Genre: Hard Rock
Label: Eigenproduktion
Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Liebe Leute es darf wieder hemmungslos die Männlichkeit gepriesen werden, ohne Genierer unter dem Ärmellosen ein Netzshirt aufgelegt werden, die Sonnenbrillen werden größer, die Schweißbänder bunter, die Brusthaare werden nicht emomäßig rasiert sondern voller Inbrunst mit bis zum Nabel offenem Hemd zur Schau getragen und – ja das darf man so sagen – schwanzgesteuert ist wieder in! Was passt in diese Idylle besser als Österreichs unumstrittene Nummer 1 in Sachen Glam Rock – Ladies and Gentlemen the one and only SERGEANT STEEL. Dieser Sechserhaufen ist derart Testosteron vollgepumpt, dass ihre Kompositionen wie die pure, die reine, die hemmungslose Manneskraft dahin strotzen!

Dabei verstehen es die Mannen um Jack Power und Phil Vanderkill neben ihren bis zum Asphalt herunterbaumelnden Klöten auch superbe Good Time Rocker zu fabrizieren. Logisch trieft hier das Klischee von der Decke wie der Schweiß beim vierten Orgasmus en bloc, aber wenn dabei solch Ohrwürmer wie der nicht mehr loszuwerdende Opener „Hammer of Love“, das auf „Use Your Illusion“ Doppelpack Höhe angesiedelte „Looking For An Angel“ oder die Girls melting Ballade „Still in Love“ rauskommen, dann ist der Griff in die Hose ein nicht nur befreiender, sondern in diesem Umfeld auch bewusst gewählter und richtiggehend zelebrierter! Aber die Burschen können auch die Metalsau raushängen lassen; ein „Taking the World By Storm“ hat derart viel MANOWAR intus (inklusive Power, Kill usw.), dass man meinen könnte, Joey De Maio hat seinen Ledertanga gegen Kajal und enge Spandex eingetauscht! Und mit einem Song wie „Love Hurtz“ verursachen die sechs Womanizer nichts anderes, als dem vermeintlich schwachen Geschlecht nasse Träume zu bereiten, nur um die dahin schmelzenden wohl Silikon aufgepumpten und zu 100% blonden Chicks bei „Miss U Tonite“ endgültig in den siebenten Himmel zu stoßen… was ja auch ein leichtes ist mit Eiern aus Stahl wie uns Phil Vanderkill im abschließenden treibenden Stadionrocker weismachen möchte!

Diese Jungs sollten definitiv nicht im spießbürgerlichen Oberösterreich irgendwelchen öd langweiligen nine to five Jobs nachgehen, sondern untertags heftigst am Sunset Boulevard Bräute aufreißen, denen sie dann gen Abends im Whiskey A Go Go in L.A. genüsslich zwischen die Beine greifen dürfen…. Ein absolut ohne Handeinsatz durchgeführter Blowjob verschafft wahrscheinlich nur minimal mehr an Erleichterung und Wohlgefühl als diese zehn Glamrock Hymen… Mr. Beau Hill hol die Jungs in die Staaten und brich mit denen einen neue Glam Rock Lawine los. In den 80ies wären SERGEANT STEEL die unumstrittenen Kings gewesen, anno 2010 sind sie zumindest Austrian Finest Lovers & Maniacs!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Reini (05.04.2010)

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