Madder Mortem - Where Dream & Day Collide

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VÖ: 21.05.2010
Bandinfo: Madder Mortem
Genre: Dark Metal
Label: Peaceville Records
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Lineup  |  Trackliste

MADDER MORTEM werden von mal zu mal innovativer, experimentierfreudiger und mit der neuen EP „Where Dream & Day Collide“ vollzogen die NorwegerInnen fast komplett den Schritt weg vom Metal hin zum Avantgardismus.

Den Titeltrack gibt es in zwei Variationen, einmal die vom „Eight Ways“ bekannte, dann noch in der Single Edit Ausführung, welche sich als komplett relaxte, Barfeeling versprühende Laydown Nummer entpuppt und sogar (fast) konsequent auf jegliche härteren Ansätze verzichtet – der Wutausbruch der Original Version musste natürlich auch hier umgesetzt werden! Die neuen, die exklusiven Nummern sind aber das wirklich Interessante an diesem Release. „Jutterheart“ kommt mit rockigem Flair daher und weist - wie immer bei MM eigentlich - Agnete M. Kirkevaag als unumstößliche Größe dieser Band aus. Darüber hinaus hat der Track ein leicht psychotisches Flair zu bieten und darf in der Mitte sogar ein wenig rabiat werden. Anders „The Purest Strain“ der zu Beginn irgendwo im 30iger Jahre Swing umherschwadroniert und ohne Agnete sogar als Max Raabe Nummer durchgegangen wäre, sehr coole Geschichte, die aber auch wieder ein wenig herumpoltern darf. Poltern tut das balladeske „Quietude“ gar nicht, im Gegenteil. Ein sehr ruhiger, bewegender Track, mit einer höchst zerbrechlichen Frontfrau, die allein mit ihrer Präsenz für permanentes Gänsehautfeeling sorgt.

Als Bonus dieser durch und durch empfehlenswerten EP packte man noch das von Christian Ruud sowie Kim Holm umgesetzte Video zum Titeltrack drauf!






Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Reini (15.06.2010)

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