Rick Springfield - Venus In Overdrive

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VÖ: 26.02.2010
Bandinfo: Rick Springfield
Genre: Melodic Rock
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

Scheinbar ewig lang schon treibt sich RICK SPRINGFIELD im internationalen Musikbusiness herum; es war im Jahr 1972, als er mit "Speak To The Sky" in den USA seine erste Chartplatzierung hatte, und mit "Jessie's Girl" reichte es anno 1981 sogar zu Platz 1 in den US-Charts! Klar, mittlerweile sind die großen Tage des melodischen Rocks, wie ihn Mr. SPRINGFIELD produziert, sowohl in den USA als auch hierzulande vorbei; nichts destoweniger gibt es immer noch eine kleine, aber sehr treue Fangemeinde, die dem AOR und Melodic Rock immer noch die Stange hält.

Und genau für diese Klientel wird sicherlich auch das im Februar dieses Jahres neu aufgelegte "Venus In Overdrive" interessant sein. Während der Opener "What's Victoria's Secret" noch ein bisschen zu belanglos-fröhlich daherkommt, da rockt der folgende Track "I'll miss that someday" doch deutlich mehr nach vorne los, und kann dabei auch mit einem durchaus modernen Sound begeistern, der etwa an Bands wie NICKELBACK oder ALTER BRIDGE erinnert!

Der Titeltrack "Venus In Overdrive" groovt dagegen mehr mit leichten Reggae-Rhythmusanleihen, und auch Einflüssen auf dem R'n'B(!)-Bereich, während dann "One Passenger" wieder in eine ähnliche Stilkerbe wie das erwähnte "I'll miss that someday" schlägt, und auch mal Reminiszenzen an spätere BON JOVI heraufbeschwört, und "Oblivious" dann als Halbballade in bester ONE REPUBLIC-Manier daherkommt.

Und so rockt sich RICK SPRINGFIELD durch 13 durchaus zeitgemäß arrangierte und produzierte melodische Rocksongs inklusive der obligatorischen Balladen ("She" - hier lassen AEROSMITH herzlich grüßen), bei "God Blinked" swingt er auch mal ordentlich drauf los, und bei "Mr. PC" versucht man sich auch etwas im Punk-Pop.

Insgesamt ist "Venus In Overdrive" also eine durchaus runde Sache geworden, die eigentlich kaum Ausfälle zu verzeichnen hat (abgesehen vielleicht von dem etwas fahlen "3 Warning Shots", das mich nun nicht so wirklich berührt hat, und dem etwas behäbigen Funk-Song "Celebrate Youth"), aber auch jetzt nicht unbedingt mit echten Chartbreakern daherkommt. Fans von melodischem Rock und natürlich von RICK SPRINGFIELD im Speziellen sollten hier definitiv mal reinhören; da gibt's Schlechteres!



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Dragonslayer (28.08.2010)

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