Metallica - Some Kind Of Monster

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VÖ: 03.02.2005
Bandinfo: METALLICA
Genre: (nicht klassifizierbar)
Label: Universal Music Austria
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Lineup  |  Trackliste

Drei Jahre lang haben die beiden preisgekrönten Dokumentarfilmer Joe Berlinger und Bruce Sinfonsky (u.a. "Brother´s Keeper", "Paradise Lost") eine der erfolgreichsten Heavy Metal Bands aller Zeiten auf Schritt und Tritt mit ihren Kameras verfolgt. Was ursprünglich als Making Of gedacht war, entwickelte sich schließlich zu einer der faszinierendsten Dokumentationen, die es im Rockbusiness je gab. Auf 140 Minuten erhält der Zuseher einen beeindruckenden und zugleich extrem schonungslosen Einblick hinter die Kulissen von METALLICA. Ein Seelenstrip sondergleichen.

Der Film beginnt mit dem völlig unerwarteten Ausstieg des Bassisten Jason Newsted - welcher nicht zuletzt Ausschlag für einen absoluten Tiefpunkt der Karriere METALLICAs ist. Um die Band nicht vollkommen auseinanderbrechen zu lassen, folgte die Flucht nach vorne. Und so begannen die Arbeiten am neuen Album "St. Anger". Man engagierte Phil Towle, einen der angesehnsten Therapeuten der USA, um wieder zueinander zu finden. Und zum ersten Mal in ihrer Karriere lernten die Musiker einander wirklich kennen. Dank der ständig mitlaufenden Kameras erhalten auf diese Art auch die Zuseher Einblick in das Seelenleben der Stars. Sänger James Hetfield unterzog sich einer Alkohol-Entziehungskur. Die Existenz der Band, die Aufnahme zum neuen Album - alles hing nur noch am berühmten seidenen Faden. Der Zuseher wird in die sehr intime, emotionale Welt der Musiker eingeladen. Er erlebt, wie neue Kräfte mobilisiert werden, aus denen die METALLICA-Protagonisten neue Kreativität und neuen Mut schöpfen. Nach über 90 Millionen verkauften Tonträgern erfolgt schließlich der Neustart: der Bassist Rob Trujillo folgt dem ausgeschiedenen Jason Newsted und das Album "St. Anger" besiegelt die
Wiedergeburt des Monsterprojekts METALLICA.

"Some Kind Of Monster" ist nicht nur für METALLICA Fans ein fester Bestandteil der gutsortierten Sammlung, sondern auch für all jene ein Pflichtkauf, die sich mit dem letzten Wurf der Band nicht anfreunden konnte (wozu ich mich zählen würde). Nach dem Film wird einem die eigentliche Bedeutung von "St. Anger" erst wirklich bewußt. Sehenswert.



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: adl (03.02.2005)

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