Invasion - Orchestrated Kill Maneuver

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VÖ: 27.07.2010
Bandinfo: INVASION
Genre: Death / Thrash Metal
Label: Rotting Corpse Records
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Lineup  |  Trackliste

Die Info zur CD-Promo sagt eigentlich alles zu dieser Band in einem kurzen Satz: “Brutal and pulverizing Thrash/Death metal band extolling the time honored virtues of death, destruction and warfare within a musical front”. Frei übersetzt sind INVASION eine Band, die sich dem klassischen Thrash/Death Metal Ended der 80er/Anfang der 90er verschrieben hat und die sich Inspiration hauptsächlich von Kriegsthemen holen (BOLT THROWER, irgendwer?).

Die Band selbst gibt es schon seit 1989, wobei von diesem Line-Up nur das Gründungsmitglied Phlegm, zuständig für Gitarren und Growling, übrig ist. Auch bedingt durch ständige Line-Up-Wechsel haben es die Jungs aus den USA seitdem nur zu 3 Alben gebracht. Das setzt sich leider fort – nach Erscheinen des Albums musste Lead-Gitarrist Nifelhenious, der sich auf seine Karriere als Musik-Producer konzentrieren will, durch Stabhoth ersetzt werden.

Auf „Orchestrated Kill Maneuver” werden keine Experimente gewagt; es ist ein mit Samples aus Reden und Nachrichten des 2. Weltkriegs gespicktes Thrash-/Death-Brett, das vom ersten Song loslegt und ohne viel Tempowechsel oder melodiöse Einlagen bis zum Ende durchkommt.
Einige Höhepunkte der CD sind z.B. gleich der Opener „Devil's Garden“, das mit einem Ohrwurm-Hook aufwarten kann. Bald danach kommt das Highlight der CD, der Stampfer „And Three Survived (The Sinking of the HMS Hood)”, das zum Headbangen zwingt. In eine ähnliche Kerbe schlagen „War Machine“ und „Stalemate“, die mit böse treibenden Riffs und einprägsamen Refrain punkten können. Mit „When Trumpets Fade“ ist dann gegen Ende der Scheibe wieder ein starker Song gelungen.

Mit „Orchestrated Kill Maneuver” liefert das Quartett um Phlegm ein schnörkelloses Old-School Thrash-/Death-Metal Album ab, das zwar keinen hohen Originalitätswert hat, aber einige gute Songs zu bieten hat und für Freunde von BOLT THROWER, frühen DEATH oder ähnlichen Bands durchaus zu empfehlen ist.



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Luka (24.12.2010)

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