Voodoo Circle - Broken Heart Syndrome

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VÖ: 25.02.2011
Bandinfo: VOODOO CIRCLE
Genre: Power Metal
Label: AFM Records
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Lineup  |  Trackliste

Vor guten zwei Jahren war die All-Star-Combo VOODOO CIRCLE mit ihrem selbstbetitelten Debüt schon aktiv. Alex Beyrodt, Mat Sinner, David Readman und Co. sorgten damals bei mir für euphorische Höhenflüge, da sie mit "Voodoo Circle" ein superbes Side-Projekt im Fahrwasser von Power Metal-Größen wie HELLOWEEN und GAMMA RAY eingespielt hatten. Nun steht also der Nachfolger namens "Broken Heart Syndrome" und somit gleich ein paar Neuerungen an. Nicht nur, dass der Platz an den Drums von Mel Gaynor an Markus Kullmann übergegangen ist, auch die musikalische Ausrichtung ist ein wenig variabler geworden. Gute Vorzeichen also für den VOODOO CIRCLE?

Jein, denn "Broken Heart Syndrome" hat im Großen und Ganzen den treibenden Drive seines Vorgängers verloren. Titel wie "King Of Your Dreams" (sehr Power Metal-lastig), das komplexe "Devil's Daughter" oder das verspielte "This Could Be Paradise" gehen sofort ins Ohr und wissen zu gefallen. Dem gegenüber stehen aber zwei, drei langatmige, öde Songs wie beispielsweise "Blind Man", das zu keiner Sekunde so etwas wie einen Spannungsbogen aufbauen kann und im Schnitt mehr als durchfällt. "Broken Heart Syndrome" ist zwar für Fans von stadiontauglichem Rock und All-Star-Projekten natürlich weiterhin ein Muss, auch wenn "Voodoo Circle" eine deutliche Spur homogener und zwingender war.

Wenn man bedenkt, dass das Ganze nur ein Nebenprojekt der beteiligten Musiker ist, ist den Jungs von VOODOO CIRCLE alles in allem ein astreines, gutes Album gelungen, das in der Schnittmenge zwischen powervollem Metal und stimmigem Rock unterwegs ist. Und David Readmans Stimme, die den meisten von PINK CREAM 69 bekannt sein dürfte, ist natürlich auch immer ein Probeohr wert!



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: mat (14.02.2011)

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