Sons of Seasons - Magnisphyricon

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VÖ: 01.04.2011
Bandinfo: Sons of Seasons
Genre: Metal
Label: Napalm Records
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Lineup  |  Trackliste

Das neue Album "Magnisphyricon" der deutschen Band SONS OF SEASONS ist in meinen Augen ein Fortschritt im Vergleich zum ersten Album "Gods Of Vermin". Die Songs sind kraftvoller, musikalisch ausdrucksstärker, man merkt, dass die Band zusammengewachsen ist. Das Album ist insgesamt eingängiger auch wenn sich einem die ganze Stärke erst nach mehrmaligem Hören erschließt.

Symphonischer und progressiver Powermetal halten sich auf dem Silberling die Waage. So beginnt man mit dem sehr atmosophärischen, symphonischen "Magnisphyricon: Temperanc", das nahtlos in den "Bubonic Waltz" übergeht, der sich zu einem sehr epischen Song steigert. Sehr kraftvoll und etwas härter geht es weiter mit "Soul Symmetry", das so ein bisschen an Kamelot erinnert, was ich eigentlich nur als natürlich empfinde.

Wie sich das für einen Musiker vom Format eines Oliver Palotai (Kamelot, Doro) gehört, sind die Songs gut und komplex durchkomponiert, orchestrale Keyboardmelodien sowie solide Gitarrenriffs finden hier ihren Platz und auch Henning Basse, der in melodiösen, manchmal auch agressiven Gesangslinien zu hören ist, hat sich auf diesem Album gesteigert. Simone Simons ist auch diesmal wieder mit von der Partie, ihre bezaubernde Stimme kann man in dem Song "Sanctuary" hören. Definitiv ein sehr starkes Lied ist für mich auch "1413", das schon in sich sehr vielschichtig ist.

Gemischt wurde das Album von Dennis Ward, allseits bekannt durch Pink Cream 69, aber auch durch seine Arbeit mit Bands wie Axxis, Angra, Krokus oder House Of Lords, der dafür gesorgt hat, dass einem ein fetter, nicht zu glatter Sound aus den Boxen entgegendröhnt.

Fazit: Ein starkes Stück und empfehlenswert!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Chrissie (28.03.2011)

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