SACRED DAWN - A Madness Within

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VÖ: 22.03.2011
Bandinfo: SACRED DAWN
Genre: Progressive Power Metal
Label: Qumran Records
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Lineup  |  Trackliste

Die Chicagoer Formation SACRED DAWN verarbeitet, laut Eigendefinition, Einflüsse von DREAM THEATER, IRON MAIDEN, NEVERMORE, und QUEENSRYCHE. Leider fehlt es schon mal am nötigen technischen Rüstzeug, um es den „Großen“ gleich tun zu können. SACRED DAWN hinken handwerklich hoffnungslos hinterher.

Immerhin blitzt in „Delirium“ und „Dawn Of The Day“ ein Gespür für dramatische wie auch eingängige Gesangslinien und gutes Songwriting auf. Das straighte „Demonlover“ erinnert an FIGHT oder HALFORD. Der Track steht den Amis wirklich gut zu Gesicht, erweist sich aber als stilistische Ausnahme auf „A Madness Within“. Der Rest des Albums bietet die allzu Genre- typischen (und im Falle von SACRED DAWN recht einfach gestrickten) Stakkato- Riffs, Breaks und Gitarren- Leads. Man hat außerdem das Gefühl, dass sich die Band zu sehr selbst limitiert. Ansonsten lässt es sich schwer erklären warum man während des Jam- artigen Intros von "Summer Of Treason" lässig grooved, um beim Song an sich wieder hölzern vor sich hinzustaksen - cheesy Kirchenorgel inbegriffen.

SACRED DAWN veröffentlichen mit „A Madness Within“ keine Sternstunde des progressiven Power Metals amerikanischer Prägung. Dafür ist auch die Produktion bei weitem zu schwach. Material von mittlerer Qualität mit einem Plus für den satten Bariton von Frontman/ Gitarrist Lothar Keller. Dieser dürfte Anhänger von Landsmann Matt Barlow durchaus ansprechen.



Bewertung: 2.5 / 5.0
Autor: Sandy (02.04.2011)

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