MaYaN - Quarterpast

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VÖ: 20.05.2011
Bandinfo: MaYaN
Genre: Metal
Label: Nuclear Blast Records
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Lineup  |  Trackliste

MAYAN ist ein Zusammenschluss von Musikern aus der niederländischen Szene, die uns recht bekannt sind. Mark Jansen, ein Begriff für die Fans von EPICA, gründete 2010 mit Jack Driessen und Sander Gommans (beide Ex-After Forever) das Projekt, um Death Metal mit den symphonischen Elementen von Jacks Keyboardspiel zu vereinen. Sander stieg aber aus Zeitmangel bald wieder aus. Dafür kam Frank Shiphorst an Board, komplettiert wurde die Band von Ariën van Weesenbeek (EPICA, Ex-GOD DETHRONED), Isaac Delahaye (EPICA, Ex-GOD DETHRONED) und Jeroen Paul Thesseling (PESTILENCE, OBSCURA). Also alles alte Hasen, die da aufeinander trafen, um dem Projekt zum entsprechenden Erfolg zu verhelfen.
Als Gäste für die cleanen Gesangsparts holte man sich dann noch Floor Jansen (REVAMP, ex-AFTER FOREVER), Simone Simons (EPICA) und Henning Basse (SONS OF SEASONS) dazu, so dass das Ganze wie ein kleines "Familientreffen" anmutet und der Geburt des Albums "Quarterpast" stand nichts mehr im Wege.

Nun, was ist dabei herausgekommen? Eine Metal-Oper der härteren Gangart, nicht unbedingt im Stil von AVANTASIA, sondern wirklich hauptsächlich aus Death-Elementen bestehend, kombiniert mit manchmal bombastischen klassischen Anteilen und den Stimmen von Diven, die für sich genommen alle fantastisch sind, leider aber manchmal etwas unpassend eingesetzt werden. Das hier Könner am Werk sind, hört man in jeder Minute, es gibt nur ein Problem damit, der Hörer wird ab und zu überfordert mit zuviel Bombast, zuviel unterschiedlichen Elementen. Abwechslung ist ja was feines, wenn sie denn zielgerichtet ist, dieses Ziel wird manchmal verfehlt.

"Quarterpast" ist ein gutes Debütalbum, das ohne jeden Zweifel, und Fans von technischem Death Metal oder eingefleischte Proggies haben daran bestimmt ihren Spaß, es fehlt trotzdem an der Abstimmung, dem gewissen Quentchen an musikalischer Harmonie um ein Album aus der Masse heraus zu heben. Vielleicht hätten sie ein bisschen weniger Technik und Musikverstand reinlegen sollen, dafür ein bisschen mehr Herz, dann wäre die Scheibe leichter zu genießen.



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Chrissie (25.05.2011)

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