Lionville - Lionville

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VÖ: 10.06.2011
Bandinfo: LIONVILLE
Genre: AOR
Label: Avenue Of Allies Music
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Lineup  |  Trackliste

Allstar – Projekte haben in der Melodic Rock, AOR und Hardrock Szene schon eine gewisse Tradition. Federführend sind hier sicher die Alben von AVANTASIA, VOICES OF ROCK, PHENOMENA oder auch DEACON STREET PROJECT. Mit der Italienisch/Schwedischen Band LIONVILLE wurde nun ein neues Projekt aus der Taufe gehoben, das sich nahtlos in die hochklassige Riege obengenannter Bands einreihen kann.

Gegründet wurde das LIONVILLE von Stefano Lionetti, einem bekannte Songwriter aus Genua. Unter Mithilfe von so prominenten Musikern wie Pierpaolo “Zorro” Monti (SHINING LINE) und Alessandro Del Vecchio (EDGE OF FOREVER, EDEN´S CURSE, GLEN HUGHES) ging man dann auf die Suche nach einem Sänger, der am besten zu den Songs und der jeweiligen Stimmung passte. Und mit Lars Säflund von WORK OF ART wurde ein absolut toller und markanter Sänger gefunden, der jede Komposition faszinierend zu interpretieren weiß. Er verleiht den Songs den nötigen Glanz und eine besondere Ausstrahlung.

Dabei herausgekommen ist ein beachtliches Debüt, das für alle Freunde melodischer Mucke unumgänglich ist. Die Jungs von LIONVILLE haben ihre musikalischen Wurzeln im Hardrock, wenngleich sie hier auf dem vorliegenden Album die Zügel deutlich in Richtung AOR mit einem Tick Westcoast angezogen haben. Die Songs sind mit allen Attributen ausgestattet die für diese Art von Musik essential sind. LIONVILLE verstehen sich auf astreine, radiotaugliche Hooks mit kommerziellen Touch wie Songs wie „Power of my Dreams“ und „Here by my Side“ eindeutig beweisen .

Bei „The Chosen Ones „ liefern sich Lars und die neue Sängerin von ALYSON AVENUE, Arabella Vitanc, ein grandioses, sehr emotionales Gesangsduell. Die Jungs lassen aber im gleichen Maß ihre harten Wurzeln durchschimmern und sorgen besonders im Rhythmusbereich für ordentlichen Bums, wie beim John Farnham Cover „Thunder in my Heart“, oder bei „Power of my Dreams“. Kein Wunder , wenn man sich die Namen der hier musizierenden Herrschaften ansieht (Erik Mårtensson, Bruce Gaitsch, Tommy Denander, Sven Larsson).

„Dreamhunter“ klingt so dermaßen nach all den famosen schwedischen Heldenbands der 80iger und würde auf dem sehr ähnlich gelagerten Soloalbum „If I could fly“ von Thomas Vikström eine tolle Figur abgeben. Hier liegt mir eines der geilsten Alben der letzten Monate vor und jeder der auf traumhaft schöne Mainstream Melodien abfährt, Bands wie TOTO, TALK OF THE TOWN, HOUSTON, H.E.A.T, oder WORK OF ART in sein Nachtgebet einschließt, sollte mal einen musikalischen Flirt mit Lionville riskieren.

Ich freu mich, dass ich hier eine Riege von wirklich nett, herrlich unkompliziert und gnadenlos geil rockenden Jungs begrüßen darf. Garantiert keine Scheibe für hammerharte Krachfetischisten aber im Melodicsektor herausragend.



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: manfred (09.06.2011)

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