Astral Doors - Jerusalem

Artikel-Bild
VÖ: 21.10.2011
Bandinfo: ASTRAL DOORS
Genre: Heavy Metal
Label: Metalville
Hören & Kaufen: Amazon | Ebay
Lineup  |  Trackliste

Yes, they are back und in was für einer Geschwindigkeit! Erst vor knapp eineinhalb Jahren habe ich mit riesiger Freude die neueste ASTRAL DOORS-Platte "Requiem Of Time" aufgelegt und mich vom bis dato besten Alben der Schweden rauspusten lassen. Ein knappes Dreivierteljahr später stand mit "Testament Of Rock" eine Best Of-Scheiblette an, die wirklich als solche durchging und nun also "Jerusalem". Hierbei handelt es sich nach eigenen Angaben um das erste Konzeptalbum der Power Metal-Profis, was sich mir thematisch aber nicht wirklich erschließen will. Ist aber auch egal, reden wir doch an dieser Stelle lieber über die Musik.

Seit 2003 mischen ASTRAL DOORS mit ihrer unvergleichlichen Mischung aus Power/Heavy Metal und Hard Rock die Metal-Szene auf und das hat sich auch auf "Jerusalem" nicht geändert. Noch immer rollen die Riffs tight heran, Fronter Patrick Johansson überzeugt mit seiner aggressiv-melodischen Stimme und auch den atmosphärischen Effekt, den jede Platte der Schweden an sich hat, kann man hier nicht wegleugnen. "Jerusalem" startet mit dem Heavy-Track "Seventh Crusade", zeigt auf "Lost Crucifix", wie aggressiver, getragener Heavy Metal heutzutage zu klingen hat, damit er nicht ausgelutscht und kopiert wirkt und beweist mit "Child Of Rock'n'Roll", dass solche unglaublich 'truen' Songtitel mitunter sogar funktionieren, wenn dahinter ein knackiger, treibender Heavy Rock-Song steckt. Und das tut er in diesem Fall auch!

"Jerusalem" braucht definitiv etwas mehr Zeit als der Vorgänger "Requiem Of Time", da sich die Platte erst erschließen muss. Somit ist eine erste, kurze Ernüchterung nicht ausgeschlossen. Lässt man sich aber auf das variantenreiche Songwriting der ASTRAL DOORS ein, das trotz der kurzen Entstehungszeit außerordentlich frisch und neu klingt, bekommt man mit "Jerusalem" den logischen, qualitätshaltenden Nachfolger zu "Requiem Of Time" auf dem Silbertablett präsentiert. Harte Riffs, große Melodiebögen und die majestätische Stimme des Herrn Johansson oben auf - wer auf erdigen, auf dem Boden gebliebenen Heavy Metal ohne viel Schnickschnack steht, holt sich mit "Jerusalem" mit Sicherheit einen der melodichen Jahreshöhepunkte ins Haus! Jawoll und danke!



Bewertung: 4.5 / 5.0
Autor: mat (10.10.2011)

WERBUNG: Hard
ANZEIGE
WERBUNG: Pulse
ANZEIGE