Dødkvlt + Goats of Doom - Deatcult Ov Doomgoat

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VÖ: 06.04.2011
Bandinfo: Dødkvlt
Genre: Black Metal
Label: Ewiges Eis Records
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Lineup  |  Trackliste

Nachdem ich vor kurzem (wenn man das so sagen kann) das zweite Album des finnischen Projekts DODKVLT (ganz TrVe mit einem V geschrieben)rezensierte ist jetzt der Split mit der neuen Gruppe GOATS OF DOOM dran, welcher Zeitgleich mit dem Album erschien und den Titel „Deathcult Ov Doomgoat“ trägt. Entgegen anderer Meinungen die ich in anderen Reviews gelesen habe, gefiel mir das sehr Comichafte Cover von Anfang an. Es ist zumindest besser als das Xte Gestrüpp, welches mir Bands als Atmosphärisch und Melancholisch verkaufen wollen.

DODKVLT:
Auch auf dieser Veröffentlichung ist DODKVLT wieder ein guter Klang gelungen und wieder einmal weiß das Gesamtbild zu überzeugen. Der Beat der das ganze unterlegt regt zum mitwippen an und das Gitarrenspiel macht Spaß beim Zuhören durch die schnell ins Ohr gehenden Melodien, welche mir noch lange danach in Erinnerung blieben. Für Abwechslung sorgen vor allem die Akustischen Zwischenspiele mit einem Flüstern mittendrin. Für das, dass die Lieder mal wieder Überlänge aufweisen, wird es wirklich nie langweilig und man lauscht durchgehen den Klängen und wird immer wieder positiv überrascht, was vor allem der grandiosen Solo Gitarre zu verdanken ist, welche einen oft Melancholisch stimmt.

GOATS OF DOOM
Hält man sich vor Augen, dass dieser Tonträger die erste Veröffentlichung dieser Band ist, so muss man auf jeden Fall zugeben, dass die Musik wirklich gut geworden ist und es sich hier zwar nicht um eine allzu Experimentelle Gruppe handelt, sie aber dennoch einen guten ersten Eindruck vermittelt. Das beste Stilelement ist hier ganz klar der Klargesang der leider immer, wenn er einmal in Erscheinung tritt, im Hintergrund abgespielt wird. Oft macht die Band, obwohl sie aus Finnland stammt, durch ihre Soloriffs einen Orientalischen Eindruck an dem unbedingt festgehalten werden sollte, da GOATS OF DOOM ihn ziemlich gut hinbekommen.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich hierbei um eine durch und durch gelungene Split CD handelt, bei der beide Bands wirklich ihr Bestes geben und auch für ihren Teil jeweils ein anderes Musikerlebnis wiedergeben.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Oliver Wilde (18.09.2011)

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