Sonata Arctica - Live In Finland

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VÖ: 11.11.2011
Bandinfo: SONATA ARCTICA
Genre: Melodic Metal
Label: Nuclear Blast Records
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Lineup  |  Trackliste

Der letzte Live-Output der finnischen Melodic Metaller von SONATA ARCTICA hat auch schon wieder fünf Lenzen auf dem musikalischen Buckel und nach den stilistisch mit Sicherheit zukunftsweisenden Studioalben "Unia" und "The Days Of Grays" hat sich im Hause der Finnen auch einiges getan. Die flinken, eingängigen Songs der ersten beiden Alben wurden ja schon im Laufe der Zeit gegen teils komplexere Strukturen ausgetauscht, mittlerweile haben sich aber auch einige progressive Elemente in die Musik der arktischen Sonate geschlichen. Die einen mögen es, die anderen weniger - Fakt ist aber, dass eine Mixtur aus altem und neuem Songmaterial live mehr als hervorragend funktioniert.

Das beweisen die beiden vorliegenden Live-Platten mit Namen "Live In Finland", die eigentlich in DVD-Form erscheinen, mir aber 'nur' im Audio-Format zur Verfügung stehen. Komischerweise haben sich einige Songs doppelt in die Tracklist geschlichen. Es handelt sich dabei zwar um alternative Aufnahmen derselben Songs, so richtig wird mir dieser Zweck aber nicht klar. Sei es aber wie es sei, denn "Live In Finland" ist von dieser Tatsache abgesehen, ein richtig superbes Live-Dokument geworden.

Mit dem perfekten Dreierblock aus "The Days Of Grays" ("Flag In The Ground", "Last Amazing Grays", "Juliet") geht es gleich gehörig los und Tony Kakko und seine Mannen beweisen, dass auch das sperrige "Juliet" live für atmosphärische Schauer sorgen kann! Im Gegensatz dazu spielen SONATA ARCTICA natürlich auch SONATA-Evergreens wie "Replica", "Fullmoon", "The Misery" und das unglaublich treibende "8th Commandment". Das geht sofort ins Ohr und in die Beine, bevor "Letter To Dana" dann wieder auf die Bremse trägt und und lange, progressiv-komplexe "Caleb" einen nachdenklich macht. "White Pearl, Black Oceans" rockt sowieso wie Hölle und auch das auf Konserve etwas träge "As If The World Wasn't Ending" geht balladesk unter die Haut.

Die Band zeigt sich vielschichtig und gut gelaut, Tony Kakko hat seine Stimme immer mehr im Griff (auch wenn ihm einige Töne eher unabsichtlich auskommen) und auch sein Englisch ist nah an finnischer Perfektion angelangt. Das Publikum geht mit, die Aufnahmen sind perfekt gelungen und die teilweise live etwas spontaner eingespielten Songauswahl weiß zu gefallen. Eine perfekte Mischung als perfekter Live-Beleg! So gehört es sich...



Ohne Bewertung
Autor: mat (03.11.2011)

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