Savatage - Ghost In The Ruins - A Tribute To Criss Oliva (Edition 2011)

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VÖ: 02.12.2011
Bandinfo: Savatage
Genre: Power Metal
Label: Edel Records
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Lineup  |  Trackliste

Mitte der 90er-Jahre überschlugen sich die Ereignisse im Hause der US-Metaller von SAVATAGE. "Edge Of Thorns" erschien 1993, Gitarrist und Bandgründer Criss Oliva verstarb in ebendiesem Jahr, "Handful Of Rain" wurde 1994, "Dead Winter Dead" 1995 veröffentlicht. Im selben Jahr folgten auch noch die beiden Live-Dokumente "Live In Japan" (bereits mit Fronter Zachary Stevens) und der Criss-Tribut "Ghost In The Ruins", benannt nach einem Song, der bereits auf "Streets - A Rock Opera" veröffentlicht wurde.

Während "Live In Japan" vor allem das damalig neue Material mit Stevens am Mikro präsentierte, gilt das roh und unglaublich trocken und authentisch produzierte "Ghost In The Ruins" als einziger, offizieller Live-Beleg mit Criss Oliva an der legendären SAVATAGE-Gitarre. Es handelt sich hierbei um Mitschnitte diverser Auftritte in den USA, die zwischen den Jahren 1987 und 1990 absolviert wurden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Platten "Gutter Ballet" und "Hall Of The Mountain King", aber auch ganz alte Schinken der Marke "The Dungeons Are Calling" werden hier abgefeiert. Durch die Tatsache, dass hier noch Jon Oliva am Mikro Gas gibt, ergibt sich eine ganz besondere Retrospektive, da "Ghost In The Ruins" nicht nur als amtlicher Tribut an den verstorbenen Criss gedacht ist, sondern die harten, metallenen Jahre von SAVATAGE komprimiert und in unglaublicher Live-Atmosphäre ins Eigenheim zu transportieren weiß.

Jon Oliva bietet auf der Platte eine grandiose, screamende Gesangsleistung, Criss spielt um sein Riff-Leben und Caffery, Middleton und Wacholz können auch aus heutiger Sicht immer noch als perfekte musikalische Ergänzung zu den beiden Oliva-Brüdern angesehen werden. Das Material klingt roh, aggressiv, treibend; das Publikum geht unglaublich ab und die Aufnahmequalität könnte besser nicht sein. Ein tolles Live-Dokument, das, wenn man die Qual der Wahl zwischen den beiden Live-Alben der Band hat, gegenüber "Live In Japan" fast zu favorisieren wäre!



Ohne Bewertung
Autor: mat (20.12.2011)

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