Iron Fire - Voyage Of The Damned

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VÖ: 27.01.2012
Bandinfo: Iron Fire
Genre: Power Metal
Label: Napalm Records
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Lineup  |  Trackliste

Ich hatte bereits das Vergnügen, dass 2009er-Werk "To The Grave" der Dänen von IRON FIRE als eine meiner ersten Rezensionen für STORMBRINGER.at zu besprechen, und so freut es mich natürlich, dass mich anno 2012 erneut der Ruf ereilt, ein weiteres Output der True Metaller rund um Fronter Martin Steene zu besprechen.

Es hat sich etwas getan im Hause IRON FIRE in den letzten Jahren; klar folgt man natürlich auch auf "Voyage Of The Damned" immer noch bereits gründlich ausgetretenen Pfaden, aber das ist ja nicht immer die schlechteste Vorgehensweise; dies vor allem nicht in einem traditionsverhafteten Genre wie unserem geliebten Wahrmetall. Doch nicht nur Traditionalisten werden an dieser Reise der Verdammten Gefallen finden, denn man hat zur Auflockerung der althergebrachten Elemente das neue Scheibchen auch mit einer guten Prise an futuristischen Inhalten durchsetzt - und so darf man den Dänen auf Tracks wie "The Final Odysee", "Ten Years In Space" oder "Dreams Of The Dead Moon" in astrale Gefilde folgen, und auch das stimmungsvolle Coverartwork passt natürlich zu dieser Ausrichtung - auch wenn man natürlich mit dem Thema vielleicht eine bläulich-dunkle Farbwahl á la IRON MAIDENs "Final Frontier" eher assoziieren würde.

Aber gut, IRON FIRE haben ja nicht nur solche Elemente auf ihrem neuen Album verarbeitet; vielmehr addiert man zum geradlinigen Power Metal früherer Tage und zu den spacigen Keyboardklängen der inhatlichen Rahmenhandlung auch noch ein paar gefällige Bombasteinlagen, und präsentiert so einen stimmigen Cocktail verschiedenster klassischer und auch modernerer Spielarten des Metal. Sehr schön fasst dies auch der überlange Titeltrack mit seinen dreizehn Minuten Spielzeit zusammen.

Alles in allem liefern IRON FIRE auf ihrem mittlerweile siebten(!) Album wieder handwerklich astreine Kunst ab, die auch mit einigen spritzigen, originellen Ideen zünden kann (was an sich schon eine Leistung im festgefahrenen Stil der europäischen Wahrmetallschmieden geworden ist) und auch die nötige Härte nicht vermissen lässt. Die Dänen werden zwar wohl auch mit "Voyage Of The Damned" das Genre wohl nicht revolutionieren - zumal dieses ohnehin sehr revolutionsresistent ist, wenn auch gerne Revolutionen und Aufstände aller Art besungen werden - aber sie wissen mit ihrem neuen Output dennoch zu überzeugen, und dieses zählt damit sicherlich zu den besseren Genrereleases der jüngeren Vergangenheit. Einfach mal reinhören!



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Dragonslayer (29.01.2012)

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