MEGASCAVENGER - Songs Of Flesh (Part I) EP

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VÖ: 24.02.2012
Bandinfo: MEGASCAVENGER
Genre: Death Metal
Label: Selfmadegod Records
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Lineup  |  Trackliste

Er ist einfach nicht totzukriegen und das ist verdammt noch mal gut so! Roger „Rogga“ Johansson noch einmal zu erklären, wäre verlorene Zeit und unnötiges Füllen von Zeilen. Fakt ist jedenfalls, dass es dem vielleicht größten Workaholic des Heavy Metal-Planeten schon wieder fad geworden sein muss, nicht anders lässt es sich erklären, dass er mit MEGASCAVENGER schon wieder ein neues Projekt aus dem Boden gestampft hat. Darauf zu hören ist – welch Überraschung – Old-School-Schweden-Elch-Tod der Gruftstufe 1000 samt morbidem Leichenmief.

Zum Reinschnuppern hat uns Onkel Rogga aber nur zwei Tracks zur Verfügung gestellt, denn „Songs Of Flesh (Part I)“ wird exklusiv als Vinyl in den Laden gestellt und vorerst gar nicht auf Polycarbonat gepresst. Mitröcheln dürfen bei diesem Minieinstand zwei Koryphäen des Todmetalls. Das auf der A-Seite befindliche „Deathobsessed“ ist wesentlich erdiger, drückender und vor allem um Welten elchiger, als die zweite Seite des schwedischen Tausendsassas. Das Gegröle gehört übrigens dem ex-ENTOMBED und ex-GRAVE-Mucker Jörgen Sandström, der sein derbes Stimmorgan für diesen Song zur Verfügung gestellt hat. Das gejammte Gitarren-Outro hätte sich Rogga aber getrost sparen können. „No Haven For The Sane“ wurde von Bartwunder und MASTER-Mastermind Paul Speckmann co-eingerülpst und wirkt durch das elendslange Anfangssample wesentlich diabolischer als sein Partnersong, entwickelt sich mit fortdauernder Spielzeit aber zu dem Nackenbrecher, den wir von unserem Rogga gewohnt sind.

Das war’s dann auch schon wieder mit dem ersten kurzen Beschnuppern seines neuen Liebkinds. Ob es ein „Part II“ mit zwei weiteren Proben geben wird ist ungewiss, die Vorbereitungen auf die Debüt-Full-Lenght, die Rogga gerne im Sommer in die Läden wuchten möchte, laufen jedenfalls auf Hochtouren. Und so viel sei schon mal verraten: Death Metal-Lunatics wird ob der vorgesehenen Gastmusiker mit Sicherheit das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wachsam bleiben also!



Ohne Bewertung
Autor: Robert Fröwein (10.03.2012)

WERBUNG: Hard
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