SWEET - New York Connection

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VÖ: 27.04.2012
Bandinfo: SWEET
Genre: Rock
Label: H'Art
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Lineup  |  Trackliste

SWEET waren zweifelsohne eine der wichtigsten Glam-Rock Bands in den 70er Jahren, und ihre Hits wie „The Ballroom Blitz“ oder „Fox On The Run“ kennt heutzutage wohl jedes Kind. Nachdem sich die Band 1982 aufgelöst hat verging erst einmal einige Zeit, ehe man die Gruppe als ANDY SCOTT`S SWEET und BRIAN CONNOLLY`S SWEET gleich doppelt wiederauferstehen ließ. Brian Connolly ist bereits 1997 verstorben, doch seit einigen Jahren touren nun auch noch STEVE PRIEST`S SWEET durch Nordamerika. Hier den Überblick zu bewahren ist keine leichte Aufgabe, vor allem wenn dann plötzlich SWEET ohne jeglichen Zusatz nach 30 Jahren wieder ein Studioalbum veröffentlichen, obwohl es sich dabei eigentlich um ANDY SCOTT`S SWEET handelt.

Man sollte jetzt aber nicht glauben nach dieser Pause von drei Jahrzehnten tatsächlich neues Material geboten zu bekommen, denn „New York Connection“ ist nur ein reines Coveralbum (inklusive der Neuaufnahme einer alten B-Side) geworden, bei dem alle Stücke irgendeinen Bezug zum Big Apple haben. Die Songauswahl setzt sich aus einer Menge von schon etwas zu oft interpretierten Gassenhauern („On Broadway“, „You Spin Me Round“, „Blitzkrieg Bop“), eher unbekannten Stücken („All Moving Faster“ von ELECTRIC FRANKENSTEIN), sowie einer aktuellen Nummer von den BLACK KEYS („Gold On The Ceiling“) zusammen, weshalb zumindest ein gewisses Maß an Abwechslung erreicht werden konnte. Den Gesang darf hauptsächlich Peter Lincoln (Ex-SAILOR) übernehmen, aber auch jedes andere Bandmitglied durfte je einen Song selbst einsingen. Die nachgespielten Lieder werden allesamt im typischen SWEET Stil dargeboten, und bisweilen kann man sogar Zitate aus ihren eigenen Stücken entdecken.

Diese nette Idee ist nicht ganz ohne Reiz, aber ob die Welt auf ein weiteres Album mit Coverversionen gewartet hat darf bezweifelt werden. Für eine groß angekündigte neue Studioplatte ist eine solche Variante natürlich auch etwas billig, aber wenn man sich an den Songs noch nicht satt gehört hat, dann wird man von „New York Connection“ schon ganz gut unterhalten.



Ohne Bewertung
Autor: bender (08.06.2012)

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