Destination's Calling - End Of Time

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VÖ: 15.06.2012
Bandinfo: Destination's Calling
Genre: Metal
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste

Welch freudige Überraschung! Die Jungs von DESTINATION'S CALLING sind zurück und legen mit "End Of Time" den Nachfolger zum 2008er-Langeisen "Invisible Walls" vor. Und schon vor vier Jahren konnte ich hinsichtlich des starken Materials der Band eine absolute Empfehlung aussprechen - glücklicherweise hat sich daran in den letzten vier Jahren auch nichts geändert!

Ganz im Gegenteil: Denn die Deutschen präsentieren sich auf ihrem Zweitling mit noch besserem Sound, noch ausgereifterem Songmaterial und mit einem rundum noch besseren Gesamteindruck. Und tja, damit kratzt man schon ganz klar an der Obergrenze der Punkteskala! Denn egal ob das (noch immer) an VANISHING POINT erinnernde "Soulbound", das sich orientalisch-atmosphärisch schlängelnde "Revolution In Mind", der groovende Titeltrack "End Of Time" oder das stampfende "Burning Paradise" - stets liefern DESTINATION'S CALLING elegante Melodiebögen, gepaart mit der nötigen Portion Druck und eingängigen Hooks, immer auf höchstem Niveau performt.

Mit "The Broken Hourglass" und dem dazugehörigen "Dreams Died On The Road" hat man schließlich auch noch eine richtig fein austarierte Ballade am Start, die ein wenig an die Balladen-Großtaten "Always Will Be" und "Dreams Come True" von HAMMERFALL erinnert. "Another Day" schlägt in eine ähnliche Kerbe, weckt dabei aber Reminiszenzen an die Balladenarbeit von PRIMAL FEAR; und auch der Rest des Songmaterials kann das hohe Niveau durch die Bank stets halten.

Hier passt von der ersten Sekunde bis zum letzten Akkord einfach alles; DESTINATION'S CALLING schaffen es schlichtweg, mit viel Abwechslungsreichtum den Morast des Melodic-Metal-Einheitsbreis gekonnt zu umschiffen, gleichzeitig bewegen sie sich aber nie so weit von den Wurzeln weg und versuchen nie zu verkrampft, "modern" zu klingen, um ihre Authentizität einzubüßen. Ein Kompliment geht an dieser Stelle auch an Sänger Christian, der deutlich zugelegt hat und mich mehr als einmal an Olaf Hayer erinnert, was durchaus als Auszeichnung verstanden werden darf.

Letztlich kann man hier eigentlich nichts anderes tun, als für dieses wohlgemerkt in Eigenproduktion (!) entstandene Prachtwerk die volle Punktezahl zu zücken - denn wirklich auszusetzen gibt's an "End Of Time" eigentlich nichts. Außer vielleicht, dass das fantastische Album irgendwann zu Ende ist. Absoluter Geheimtipp und unbedingte Kaufempfehlung!



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: Dragonslayer (27.06.2012)

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