The Fallen Within - The Day You Died Inside

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VÖ: 05.10.2012
Bandinfo: The Fallen Within
Genre: Modern Metal
Label: Noisehead Records
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Lineup  |  Trackliste

THE FALLEN WITHIN veröffentlichen mit “The Day You Died Inside“ ein Album, das doch schon einiges an Vorschusslorbeeren genoss. Zumindest wurden als Produzenten u.a. so klingende Namen wie Bob Katsionis (FIREWIND, OUTLOUD), Fotis Benardo (SEPTIC FLESH) und Thimios Krikos (INNERWISH) ins Spiel gebracht. Und vorab: Dieser Silberling wurde mit einem satten, kräftigen Sound versehen und auch geschickt gemischt. Doch der musikalische Inhalt lässt einem die Stirn runzeln. Man fragt sich nicht selten: Was will mir die Band eigentlich mitteilen?

Die griechischen Musiker mögen ihren Metal gerne modern. Ja, er wendet sich gemäß der Info ihrer Plattenfirma sowohl dem britischen, als auch dem amerikanischem Metalcore zu, inkludiert aber auch „einige elektronische und experimentelle Elemente“. So kann man es auch nennen. Die Wahrheit ist hier aber leider, dass man mitunter technoide Beats einbaut, für die sich der DJ der örtlichen Landdisco bisweilen schämen würde. Gleich beim Titeltrack "Eyes On Fire“ wird dies mehr als deutlich. Die Death Metal-Parts sind okay, doch stellen sie einen Kontrast zu den elektronischen Parts dar, der nur allzu selten funktioniert. Während die Growls noch zu ertragen sind, wirken die Klargesänge zu oft etwas knödelig, leiernd und mitunter auch deplatziert. Man erwartet sich große Refrains und bekommt dann vor sich hin dümpelnde Gesänge präsentiert. Die Band versucht hier etwas Neues zu erfinden, scheitert meiner Meinung nach aber an ihren eigenen Vorgaben. Es ist prinzipiell okay (ja, für manchen Metalfan sogar erwünscht), genrefremde Elemente einzubauen. Doch bei diesem Album funktioniert dieser Versuch ganz einfach viel zu selten.

THE FALLEN WITHIN nehmen den Titel der Veröffentlichung “The Day You Died Inside“ leider allzu wörtlich. Man wird nur selten gut unterhalten, ertappt sich aber zu oft dabei, den Kopf zu schütteln. Alles ist zu hektisch, zu erzwungen, zu verkrampft. Obwohl Songs wie “Crawling Down The Hallway“ und “Still Tearing Me Apart“ Teile inkludieren, die auf besseres hoffen lassen, lässt sich “The Day You Died Inside“ als geschlossene Einheit ohne weiteres über den Jordan der metallischen Belanglosigkeiten bugsieren.



Bewertung: 2.0 / 5.0
Autor: El Greco (27.09.2012)

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