Monsters of The Ordinary - On The Edge And Beyond

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VÖ: 00.00.2012
Bandinfo: MONSTERS OF THE ORDINARY
Genre: Rock
Label: Eigenproduktion
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Fein, fein. Nachdem schon die 2009er EP „Collisions & Encounters“ der Wiener Stoner-Heads MONSTERS OF THE ORDINARY auf diesen Seiten mehr als nur Gehör fand, kullerte nun das erste Full-Length namens „On The Edge And Beyond“ in die Redaktionshallen. Mit „Lives Collide“ starten die Vier gleich in altbekannter Manier los, handelt es sich hierbei doch um eine leicht veränderte Version des wohl besten Tracks der 2009er EP.

Der Rest von „On The Edge And Beyond“ ist dann aber brandneu, weiß mit einer warmen, aber transparenten Produktion zu gefallen und gerade die bei Zeiten eingewobenen Psychedelic Rock Zitate finden mehr als Anklang. Noch dazu verstehen es die MONSTER den geneigten Hörer nicht endlos mit ein und derselben Rifffolge zu langweilen, sondern fahren oft und gerne gar ins Progressive-Terrain abdriftende Konstrukte auf.

Dreh- und Angelpunkt in diesem Zusammenhang ist natürlich die Stimme von Fronter Oliver Müller, der wohl die großen Vorbilder der Szene (Josh Homme [QUEENS OF THE STONE AGE] oder Chris Goss [MASTERS OF REALITY]) in und auswendig gelernt haben dürfte, es aber dennoch schafft seien eigenen Stempel unterzumengen. Natürlich darf man bei fast 55 Minuten Spielzeit jetzt nicht eine Hitansammlung par excellence erwarten, den ein oder anderen Hänger („Underneath the Desert Sun“ zündet zum Beispiel gar nicht und „Heading for the Crash“ ist eindeutig zu lange geraten, auch weil sich danach noch eine Art Hidden Track versteckt) verzeiht man aber insofern, weil gerade hinten raus so richtig die Post abgeht. Das getragene „Breakdown Lane“ legt vor, das immens rockig-swingende „Running On Adrenaline“ wird seinem Namen mehr als gerecht und auch „Sore Spot“ tritt in etwa in die gleichen Fußstapfen.

Das erste vollständige Studioalbum der Wiener Stoner-Rocker ist die konsequente Fortführung der bisherigen Schaffensperiode des Quartetts und ist für eine in Eigenregie aufgenommene und auch vertriebene Veröffentlichung ein erfreulicher Beitrag in der heimischen Härtner-Szene. Daran kann nicht mal das doch etwas arg martialische Coverartwork etwas ändern.



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: Reini (24.09.2012)

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