Bitterness - The Final Declaration Of The End (Swansongs For The Faithful)

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VÖ: 15.03.2012
Bandinfo: BITTERNESS
Genre: Thrash Metal
Label: G.U.C.
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Lineup  |  Trackliste  |  Trivia

BITTERNESS aus dem Süden Deutschlands lärmen nun bereits seit 2001, sind aber trotz ihres Fleißes bislang nicht unbedingt mit Aufmerksamkeit überschüttet worden. Ihr Thrash Metal orientiert sich zwar gerne an Grenrekonventionen, weiß aber aufgrund einer geschickten Vermengung von teutonischen und amerikanischen Thrashelementen und mitunter auch Death Metal-Teilen zu gefallen. Die Band erfindet den Thrash Metal mit "The Declaration Of The End" also keineswegs neu. Doch welche Band gewinnt heutzutage einen Innovationspreis aufgrund ihrer Zuwendung zum Thrash Metal?

BITTERNESS überzeugen mit guten Riffs und gefälligen Songs, die den Thrashmaniacs gefallen sollten. Progressives Geklimper oder künstliche Zugangsbarrieren gibt es hier nicht. Alle Songs verfügen über einen Refrain und einen instrumentalen Wiedererkennungswert. Egal, ob die Songs eher an old school Thrash der Marke DESTRUCTION/KREATOR (z.B. "Killing Mind") erinnern, sich dem Thrash/Deah ("Face The Lie", "The Final Declaration") zuwenden oder auch die Bay Area ihre Aufmerksamkeit erhält (z.B. "The Coursing") - BITTERNESS wissen, was sie tun und liefern durchwegs gute bis sehr gute Songs ab. Einzig und alleine das aus den Konventionen ausbrechende "Confused Justice" wird bei dem einen oder anderen etwas für Stirnrunzeln sorgen. Hier agiert man breitspuriger und scheint sich eher an den Epen METALLICAs als an EXODUS, DESTRUCTION oder KREATOR zu orientieren. Am besten gefallen mir BITTERNESS immer dann, wenn sie sich dem für sie typischen Thrash widmen, wie z.B. bei "One Away Ride", "Psychotic Disorder" oder "Misanthropic Love".

Thrashmaniacs sollten mit "The Declaration Of The End" auf jeden Fall glücklich werden. BITTERNESS sind ein qualitativ konstant guter "Geheimtipp" aus dem deutschen Thrash Metal Underground. Vor allem live macht diese Band auf jeden Fall Spaß. Nur Freunde der modernen Subgenres des Metals werden aufgrund der traditionellen Ausrichtung der Band keine Freude mit dem Dargebotenen haben.



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: El Greco (13.10.2012)

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