Massgrav - Still The King

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VÖ: 02.10.2012
Bandinfo: Massgrav
Genre: Metalcore
Label: Selfmadegod Records
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Lineup  |  Trackliste

Ist es schon vorbei? Das ist einer der 19 Titel des neuen Albums „Still The Kings“ von MASSGRAV. Die schwedischen Metalcore-Heroen liefern eine Scheibe mit 19 (!) Titeln ab, mit einer Spielzeit von nur 19 (!) Minuten. Man rechne!

Bei dem Tempo, welches die Jungs vorlegen, ist das auch kein Wunder. Wer in diesem Takt bangt und das über längere Zeit, bei dem ist das Schleudertrauma vorprogrammiert.
Musikalisch lässt sich folgendes festhalten; Metalcore, Metalcore, Metalcore… keine Kompromisse, bretthart und rasend schnell. Sänger und Gitarrist Johan growlt, was das Zeug hält, verstärkt durch den Bassisten Ola. Das Trio wird durch Ove am Schlagzeug ergänzt. Es ist schon erstaunlich, wie viel Lärm drei Mann machen können.

Was sich mir nicht erschließt, ist die Frage nach dem Konzept. Es könnte durchaus ein Konzeptalbum sein. Die vielen gesprochenen Passagen weisen darauf hin, dass hier eine durchgehende Geschichte erzählt wird. Da das Ganze aber schwedisch ist… Das Internet macht die Klärung dieser Frage auch nicht einfacher. Da erfahre ich aber immerhin, dass die Band ihre erste Platte bereits 2003 herausgebracht hat, gefolgt von EPs und weiteren CDs. „Still The Kings“ ist ihr viertes Full Length–Album. Mit Titeln wie „Är det slut snart?“ – „Ist es schon vorbei?“ oder „Tack för maten“ – „Danke für das Essen“ lassen die Schweden viel Interpretationsspielraum. Die erste und die letzte Nummer sind englisch benannt und glänzen durch Zwei- und Eindeutigkeit: „Sell Your Hole – For Rock’n’Roll“ sowie „Suicide“.

Noch einmal zur Musik. Da gibt es nicht mehr zu sagen, als dass es sich hier um hochprozentigen Metalcore handelt, welcher den Freunden dieses Genres wohl sehr entsprechen wird. Das Album bietet aber wenig Abwechslung und mag mich nicht zu überzeugen. Aber ich bin ja auch kein großer Freund von Metalcore. (...und rezensierst deswegen auch das Album... - Anm. d. Red.)



Bewertung: 3.0 / 5.0
Autor: Danny Frischknecht (06.11.2012)

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