Threshold - Subsurface - Definitive Edition

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VÖ: 16.11.2012
Bandinfo: THRESHOLD
Genre: Progressive Metal
Label: Nuclear Blast Records
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Lineup  |  Trackliste

Mit „Subsurface“ erscheint vorerst zum letzten Mal ein THRESHOLD-Album als Definitive Edition. Die Scheibe aus dem Jahr 2004 war die letzte vor dem Wechsel zu NUCLEAR BLAST. Das Donzdorfer Label stellt somit nun den gesamten Backkatalog der Band im hauseigenen Stall zur Verfügung. Gründungsmitglied Jon Jeary hat sich verabschiedet und wurde von Steve Anderson, einem langjährigen Freund der Band, der bereits auf der Live-DVD „Critical Energy“ in Erscheinung getreten ist, am Bass ersetzt.

Der Fan kriegt auch am siebenten Studioalbum genau das, was er sich von THRESHOLD erwartet. Tonnenweise eingängige Melodien, schwere Riffs und genügend Substanz, dass keine Langeweile aufkommen kann. Herausragend sind erwartungsgemäß das lange Stück „The Art Of Reason“ und „The Destruction Of Words“. Das Anfangstrio „Mission Profile“, „Ground Control“ und „Opium“ bietet bewährte Kost. Knackig und progressiv, ohne sich in technischen Spielereien zu verfangen. „Pressure“ sticht mit seiner sehr direkten Energie hervor, „Flags And Footprints“ lässt Zeit zum Verschnaufen. Nur bei „Stop Dead“ und „Static“ fehlt mir das gewisse Etwas. Zwar ist bei THRESHOLD ein Durchschnittssong immer noch im musikalischen Spitzenfeld anzusiedeln. Dennoch fällt „Subsurface“ im bandinternen Vergleich etwas ab.

Ich bin nicht ganz so euphorisch wie die 2004 erschienenen Kritiken. Grund zur Beschwerde gibt es dennoch keinen. Der erstmalige Einstieg in die Top 30 der deutschen Charts ist zweifellos mehr als gerechtfertigt. Das ursprünglich auf der "Special Edition" enthaltene Lied „What About Me“ und die zwei Live-Aufnahmen von „Mission Profile“ und „Ground Control“ runden ein ausgezeichnetes Album ab, das relativ gesehen ein wenig schwächer als die Vorgänger ausgefallen ist. Aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Stoffi (20.11.2012)

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