Voodoo Circle - More Than One Way Home

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VÖ: 22.02.2013
Bandinfo: VOODOO CIRCLE
Genre: Power Metal
Label: AFM Records
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Lineup  |  Trackliste

Es ist angerichtet! Lässig in Schwarz auf einer verlassenen Straße vor einer sonnenbeschienenen Skyline stolzierend - so präsentiert sich die einmalige Melodic Metal/Hard Rock-All-Star-Combo VOODOO CIRCLE auf dem Coverartwork ihres dritten Studiooutputs namens "More Than One Way Home". Und genauso straight zeigen sich Alex Beyrodt, David Readman, Mat Sinner und Co auch in dem starken Dutzend an Songs, das die vielbeschäftigten Musiker neben ihrer Haupttätigkeit in anderen Bands innerhalb von zwei Jahren auf CD gebannt haben.

Nach dem bärenstarken selbstbetitelten 2008er Debüt lieferten VOODOO CIRCLE 2011 mit "Broken Heart Syndrome" ein nicht mehr ganz so zwingendes und dennoch gutklassiges Album ab. Diese Linie führt der zusammengewürfelte Fünfer auf "More Than One Way Home" fort. Stilecht zwischen rifflastigen Midtempo-Songs sowie getrageneren, leicht episch angehauchten Nummern agierend, bieten VOODOO CIRCLE eine schöne Mischung aus den überzeugendsten Elementen der melodischen Rock-Genres. Während der Titeltrack im Vers nur dezent von den Drums begleitet wird, ist "Tears In The Rain" eine prototypische Hard Rock-Nummer, die an manchen Stellen stark an die Kollegen von WHITESNAKE erinnert. Aufgrund der Beteiligung der Herren Readman und Sinner ist eine gewisse stilistische Nähe zum Songmaterial von PINK CREAM 69, SINNER und Co natürlich nicht abzustreiten, VOODOO CIRCLE schaffen es aber trotzdem immer wieder, ihre eigens geprägten Trademarks gut auszuspielen. Das zeigt vor allem das geniale "The Ghost In Your Heart", das alle Stärken der Voodoo-Männer auszuspielen vermag - eine sich einbrennende Hookline, einprägsame Vocals und ein treibender, wenn auch simpler Riff. Melodischer Hard Rock at it's best!

Alles in allem ist "More Than One Way Home" ein absolut gutes Album geworden, das zwar auch nicht an die stilistische Sicherheit des Debüts heranreicht, für Fans oben genannter Gruppen aber mehr als zu empfehlen ist. Bis auf "The Ghost In Your Heart" fehlen mir ein paar spezielle kompositorische Highlights. Das macht aber in der Gesamtbetrachtung nicht allzu viel aus, da sich alle Songs auf einem relativ starken Qualitätslevel befinden. Wie gesagt, Luft nach oben, ist - wie die Jungs schon vor fünf Jahren gezeigt haben - wiederum vorhanden. Das Zeug zum Klassiker fehlt diese Scheibe ein wenig, zusammengefasst ist "More Than One Way Home" aber ein sehr guter Start in dieses Rock-Jahr 2013!



Bewertung: 3.5 / 5.0
Autor: mat (11.02.2013)

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