Heretic - Angelcunts & Devilcocks

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VÖ: 31.05.2013
Bandinfo: Heretic
Genre: Black´n´Roll
Label: Soulseller Records
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Lineup  |  Trackliste

Die Niederländer HERETIC treiben schon seit 1995 ihr Unwesen. Früher eher im Black Metal beheimatet, spielt man mittlerweile Black 'n' Roll. „Angelcunts & Devilcocks“ ist erst das vierte Album der Band, die aber noch eine ganze Menge Demos und EPs veröffentlicht hat.

Die Band bewegt sich irgendwo in der Schnittmenge von VENOM, frühen MISFITS und MOTÖRHEAD mit gelegentlichem Doublebass-Einsatz, erreicht aber nicht wirklich deren Qualität. Es gibt immer wieder ganz coole Gitarrenläufe wie in „Black Perversion“, aber irgendwie kommt man nicht so wirklich aus dem Quark. Bei „Crowned In Filth“ langweilt man sich ziemlich.

„Sweet Little Sacrifice“ lässt mit seinem eindeutig bei MOTÖRHEAD geborgten Riff endlich mal aufhorchen und macht echt Spaß, ansonsten klingt alles sehr gleichförmig, auch das Tempo ist immer ähnlich, da hätte die Schlagzahl eindeutig eher nach oben tendieren dürfen.

Neben den immer ähnlichen Riffs nervt vor allem der Drum-Sound. Es ist zwar ein Schlagzeuger angegeben, aber der Klang erinnert irgendwie ziemlich an einen Drum-Computer. Das würde auch das recht abwechslungsarme Spiel erklären. Warum der Gesang so übersteuern muss, verstehe ich auch nicht wirklich.

„Maze Of Madness“ ist am Ende nochmal eine ziemlich coole Nummer. Thematisch werden hier die "drei großen S" - Saufen, Sex & Satan - bedient, insofern sollte man sich die Platte sowieso auch möglichst nur dann geben, wenn man sich mal ordentlich mit Kumpels die Festplatte formatieren will.

Das ist Musik für den Suff, der einen am nächsten Morgen mit dem unguten Gefühl aufwachen lässt, dass irgendwas am Vorabend verdammt schief gelaufen ist…



Bewertung: 2.0 / 5.0
Autor: Alex M. (24.05.2013)

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