Electric Light Orchestra - Zoom [Re-Issue]

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VÖ: 19.04.2013
Bandinfo: Electric Light Orchestra
Genre: Pop
Label: Frontiers Records
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Lineup  |  Trackliste

Und der Reigen an ELECTRIC-LIGHT-ORCHESTRA-Veröffentlichungen geht munter weiter: Nach dem Best-Of-Album “Mr. Blue Sky“ und der „Live“-CD wird das letzte Studioalbum, das unter dem ELECTRIC-LIGHT-ORCHESTRA-Namen herausgebracht wurde, wiederveröffentlicht.

Mit der Originalbesetzung des ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA hat dann „Zoom“ aber kaum noch etwas gemeinsam. Fast alle Instrumente wurden vom Mastermind JEFF LYNNE allein eingespielt, von den früheren Bandkollegen erschien einzig George Tandy als Gast – insofern versteht man die kritischen Stimmen, die „Zoom“ damals als JEFF-LYNNE-Soloalbum unter falschem Namen kritisierten. Als Ersatz für das ORCHESTRA rekrutierte Lynne dafür illustre Gäste wie REX HARRISON und RINGO STARR.

Vom Charakter (und auch laut Eigenaussage von JEFF LYNNE) her ist „Zoom“ geradliniger und mit weniger Spielereien ausgestattet als die großen Klassiker. In vielen anderen Aspekten ist „Zoom“ aber ein „klassisches“ ELO-Album: Zwar fehlen die ausufernden Klassik-Instrumentierungen der Frühzeit, stilistisch reiht sich die Scheibe aber nahtlos in den ELO-Kanon ein. Irgendwo zwischen Pop und AOR angesiedelt, wird eine stimmige Mischung aus (Blues) Rock, Country, Pop und Soul geboten. So pendelt zum Beispiel „Ordinary Dream“ irgendwo zwischen TOTO und TAKE THAT.

Dass JEFF LYNNE Songs schreiben kann, ist ja auch hinlänglich bekannt. So fällt qualitätsmäßig kein einziger Song auf „Zoom“ ab, im Gegenteil: Kracher wie „Moment In Paradise“ oder der CHUCK-BERRY-Rocker „Easy Money“ sind echte Pop-Rock-Perlen.

„Zoom“ ist zwar nicht das wichtigste Werk von ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA, behält aber auch nach mehr als zehn Jahren noch seinen Reiz.



Ohne Bewertung
Autor: Luka (22.05.2013)

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