Amon Amarth - Deceiver of the Gods

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VÖ: 21.06.2013
Bandinfo: AMON AMARTH
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

„Surtur Rising“, das 2011er Werk von AMON AMARTH, bestach durch eine etwas breitere Ausrichtung der fünf Schweden, da gab es Doom („The Last Stand of Frej“) ebenso wie klassische Arrangements („Doom Over Dead Man”). Beim neunten abendfüllenden Rundling gingen die Herren Hegg, Mikkonen & Co. die Sache etwas konservativer und dadurch auch kompakter an.

Klassisch AMON AMARTH wenn man so will. Die Balance zwischen den von der Band bekannten und den Fans geliebten Melo-Death-Stampfern á la „As Loke Falls“, „We Shall Destroy“ oder dem über acht Minuten dauernden Schlussakkord „Warriors of the North“, sowie den schnelleren Stücke wie dem Titelsong bzw. „Shape Shifter“ halten sich in etwa die Waage. „Under Siege“ gefällt mit kurzem Bass-Solo bzw. einem elegischen Outro und das schnelle „Blood Eagle“ startet gleichmal mit einer zünftigen Schlachtszene. Der Übertrack schlechthin ist aber das betörend-episch-dramatische „Hel“, bei dem sich ex-CANDLEMASS Sänger Messiah Marcolin ein packendes Duell mit Gurgel-Meister Johan Hegg liefert.

Dort wo „Surtur Rising“ ein bei Zeiten mutiges Album geworden ist, punktet „Deceiver Of The Gods“ mit seiner Homogenität. Was dem Album immens gut getan hat sind die gerne und oft eingebauten klassischen Metal-Zitate. Besonders wenn sich Mikkonen und Söderberg zweistimmige Gitarrenduelle liefern, schimmert die IRON MAIDEN-Schule mehr als einmal durch.

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber seit „With Oden On Our Side“ liefern die Nordlichter ausschließlich High-Quality-Arbeit ab oder anders ausgedrückt: Punch-In-The-Face-Viking-Death-Metal mit erhöhtem Suchtfaktor!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Reini (10.06.2013)

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