Fueled By Fire - Trapped In Perdition

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VÖ: 26.07.2013
Bandinfo: Fueled By Fire
Genre: Death / Thrash Metal
Label: Noiseart Records
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Lineup  |  Trackliste  |  Credits

Na endlich – es gibt wieder neues Material der kalifornischen Old-School-Thrasher FUELED BY FIRE zu bejubeln. Das hispanische Quartett hat schon auf den ersten beiden Alben „Spread The Fire“ und „Plunging Into Darkness“ gut- bis hochklassigen Thrash Metal aufs Mett geworfen und hat mit dem ersten richtigen Album bei der Salzburger Stahlschmiede NoiseArt Records schon einmal optisch in die Vollen gehauen. Das von Metal-Starkünstler Axel Hermann (u.a. ASPHYX und ICED EARTH) veredelte Cover-Artwork lässt ob seiner feurig-bedrohlichen Düster-Atmosphäre keine morbiden Wünsche offen und erweist sich als der perfekte Anheizer für das nachfolgende 11-Song-Gemetzel, das in punkto Härte ordentlich zugelegt hat.

Sänger und Gitarrist Rick Rangel hat es in diversen Interviews bereits im Vorfeld angekündigt und die Band hat Wort gehalten – auf „Trapped In Perdition“ haben FUELED BY FIRE nicht nur ihre technischen Fähigkeiten potenziert, sondern auch ordentlich in der Spät-80er, Früh-90er-Jahre-Death-Metal-Phase gewildert und zu den kantig-knackigen Thrash-Salven eine nicht unbedeutende Dosis Old-School-Tod eingeschwurbelt. Diesen hört man fast aus jedem Song heraus, besonders die MORBID ANGELesken Gitarrensoli und die stets an die kultigen DEMOLITION HAMMER erinnernde Mischung aus stampfenden Groove-Parts und schnittigen High-Speed-Riffs lassen Hardcore-Lunatics das Wasser im Munde zusammenlaufen.

So erweist sich „Trapped In Perdition“ auch als das mit Abstand beste Werk von FUELED BY FIRE. Wenn das dritte Album einer Band tatsächlich das berühmte „Make It Or Break It“-Werk ist, dann gibt’s für die Kutten tragenden Burschen eine römische Eins. Besonders souverän gleiten das griffige „Catastrophe“, die Mid-Tempo-Death-Walze „Defaced Mortality“ und das nackenzerberstende „Pharmaceutical Extermination“ in die Beine. Zu den wirklich gelungenen Songs kommt auch noch die ultrafette Bay-Area-Produktion von HATE-ETERNAL-Mastermind Erik Rutan, der das junge Gespann schlussendlich zu Höchstleistungen getrieben hat. Wer seinen Thrash gerne urig und klassisch mag, am liebsten DEMOLITION HAMMER, alte KREATOR, alte TESTAMENT, sowie alte SEPULTURA und alte MORBID ANGEL hört, wird mit „Trapped In Perdition“ bestimmt die perfekte Freiluftgrill-Beschallung gefunden haben, um die nachbarlichen GABALIER-Hörerschaften zur Weißglut zu bringen. Das knallt!



Bewertung: 4.0 / 5.0
Autor: Robert Fröwein (25.07.2013)

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