Operadyse - Pandemonium

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VÖ: 22.11.2013
Bandinfo: Operadyse
Genre: Symphonic Metal
Label: Sonic Attack
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Lineup  |  Trackliste

Es war sicherlich nicht übertrieben in OPERADYSE große Hoffnungen zu setzen und als dann auch noch bekannt wurde, dass die Band bei SONIC ATTACK/SPV Records unter Vertrag genommen wurde, wurden die Erwartungen alleine durch diesen Grund nochmals zusätzlich in die Höhe geschraubt. Wie die letzten Jahre zeigten, förderte dieses Label ohne Ausnahme Highlights aus dem Metal Bereich ans Tageslicht.

Nach einem kurzen instrumentalen Klassik Intro fegen die Herren mit dem höllisch schnellen und sehr eingängigen „Celestial Sword“ gleich alles von der Bildfläche. Hier passt alles – duellierende Gitarren, treffsichere Leads, fesselnde Vocals, packende Rhythmen, alles perfekt intoniert. Zehn Hämmer, die in der Melodic Metal Gemeinde mit Wohlwollen und Begeisterung aufgenommen werden müssten und OPERADYSE von ihrer Schokoladenseite zeigen. Bestes Beispiel für die technischen Qualitäten dieser Band sind die mit Dudelsack Klängen ausgestattete Metal Hymne "Keeper Of The Flame" oder der NIGHTWISH affine Titeltrack.

In dieser Band wird das Erbe solcher Combos wie RHAPSODY OF FIRE, FAIRYLAND, DARK MOOR, REINXEED oder HEAVENLY würdevoll weitergereicht und zu neuen Höhen geführt, ohne an Eigenständigkeit zu verlieren. Fähige Musiker machen in zehn Spitzensongs mächtig Dampf und erreichen echte Ohrwurmqualitäten. Bei manchen Symphonic Metal Kapellen werden oft die tollen Riffs vom opulenten Keyboardteppich zugedeckt, was hier aber Gott sei Dank nicht der Fall ist. Gut durcharrangierter Metal, der von der exzellenten Gitarrenarbeit und den ausgezeichneten Gesang von Franck Garcia, der jeden Song seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt, lebt.


Die hypnotisierende Wirkung der Musik, die orchestralen, Soundtrack mäßigen Parts, die allgegenwärtig sind, verzaubern und bringen immer wieder den Hauch von Filmen wie Gladiator oder Fluch der Karibik ins Haus. Facettenreiche Scheibe, sehr anspruchsvolle, ergreifende Musik, interpretiert von überaus intelligenten Musikern. So, das sind jetzt die Fakten, ob euch „Pandemonium“ eine Investition wert sind, solltet ihr schon selber entscheiden. Stählernes Herz was willst Du mehr? Für Neugierige auf der Suche nach originellen Hörerlebnissen eine erstklassige Angelegenheit. Was also bleibt übrig, als den Franzosen zu diesem Meisterwerk zu gratulieren und darauf zu hoffen, dass diese Leistung auch bei den Hörern angemessen honoriert wird.



Bewertung: 5.0 / 5.0
Autor: manfred (14.11.2013)

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