VISIONS OF ATLANTIS - Listening Session zum neuen Album "Delta"!

Veröffentlicht am 26.01.2011

Nicht nur die Kollegen von SERENITY luden kürzlich zur Listening Session anlässlich ihres in Kürze erscheinenden Albums, sondern auch deren steirische Kollegen von VISIONS OF ATLANTIS werden sich anno 2011 wieder im internationalen Metalzirkus zurückmelden, und zwar mit ihrem brandneuen Langeisen "Delta" im Gepäck! Und auch hier durfte sich STORMBRINGER ein paar exklusive Ersteindrücke bei einer Listening Sessions abholen!

1. Black River Delta

Mit opulentem Intro startet diese Up-Tempo-Nummer, die dann im Mittelteil etwas ruhiger und symphonischer wird. Neo-Sängerin Maxi Nil gibt dabei gleich ein amtliches Debüt, und die als Konterpunkt gesetzten, teilweise gesungenen und teilweise geshouteten Vocals von Mario Plank ergänzen das Gesamtbild. Ein gelungener Einstieg ins neue Album, und mit Sicherheit ein Live-Kracher!

2. Memento

Eher im Midtempo-Bereich gehalten, stampft diese Nummer durch die Boxen, wobei hier zu großen Teilen die männlichen Vocals von Mario Plank zunächst im Vordergrund stehen. Sehr schön auch hier wieder die melodischen Leads von den Gitarren, ehe sich dann im Mittelteil verträumte Vocals von Sängerin Maxi zum preschenden Riffing dazugesellen. Nach einem abschließenden progressiven Break mit leicht orientalischem Einschlag faded der Track dann langsam aus.

3. New Dawn

Hier wird die Tachonadel wieder ein wenig näher in Richtung Anschlag gebracht, und schon fast poppig rockt hier der Gesang von Maxi Nil los, womit die gute Frau eindeutig ihre Vielseitigkeit beweist. Ein gefälliger, kurzer Rocker, der wohl prädestiniert für die erste Singleauskopplung ist.

4. Where Daylight Fails

Pizzicato-Streicher und Gesang von Mario Plank eröffnen diesen Song, der spätestens mit dem Einsatz von Maxi Nil bei recht düsterer Harmoniefolge zwangsläufig an die KollegInnen von EDENBRIDGE erinnert. Sehr geradliniger Song mit flottem Drumming!

5. Conquest Of Others

Kanonenbeschuss und epische Orchestrierung leiten diesen Song ein, der dann aber mit recht heftigen Growl-Vocals und stampfendem Riffing loslegt, und Mario Plank auch im Refrain im Vordergrund lässt, allerdings stimmungsvoll unterstützt von den Vokalisen von Sängerin Maxi. Zwischendurch dürfen dann auch mal die Soloqualitäten an der Leadgitarre durchblitzen, und diesen doch sehr düsteren, heftigen Song veredeln.

6. Twist Of Fate

Doublebass und filmreife Orchesterparts dominieren auch diesen Track, der mit schönen Harmoniefolgen und gefühlvollem Gesangsarrangement in der Strophe zu gefallen weiß, und mit seinem durchaus Mainstream-tauglichen Refraina uch definitive Hit-Qualitäten hat!

7. Elegy Of Existence
Nach erneutem Orchester-Intro startet auch dieser Song wie zuvor schon "Conquest Of Others" mit aggressiven männlichen Vocals, die dann aber im Prechorus und Refrain von Maxi Nil abgelöst respektive unterstützt werden. Kurzer, knackiger Track, der sich gleich im Ohr festkrallt.

8. Reflection

Mit gefühlvollem Piano hebt diese Nummer an, und entwickelt sich dann mit stilsicheren Vocals von Sängerin Maxi zur gut geglückten Ballade des Albums! Nicht zu kitschig, dafür stimmungsvoll arrangiert und mit gelungener Eigendynamik rundet der Song im besten SONATA ARCTICA-Stil als Konterpunkt zum sonst doch recht schnellen und nach vorne preschenden Songmaterial das Gesamtbild des Albums wunderbar ab!

9. Sonar

Es folgt dann nochmal ein knappes, atmosphärisches Instrumental, ehe der letzte Song des Albums an den Start geht...

10. Gravitate Towards Fatility

Und dieser hat's nämlich wieder in sich: Hier werden noch einmal sämtliche VISIONS OF ATLANTIS-Trademarks vereint - opulente Orchesterpassagen, variable Vocals sowohl von weiblicher als auch männlicher Seite und gelungene Gitarrenarbeit wechseln sich hier ab, und formen einen starken Abschluss des neuen Albums!

Fazit: Nach den personellen Umschichtungen der letzten Jahre ist es natürlich sehr schön zu sehen, dass einer der Fixsterne am österreichischen Metal-Firmament nun wieder zu alter Stärke zurückgefunden zu haben scheint, und mit "Delta" auch ein feines Album im Gepäck hat, das alte wie neue Fans gleichermaßen begeistern können sollte. Insofern sollte man sich den 25. Februar 2011 jedenfalls rot im Kalender anstreichen, denn neben dem ebenfalls an diesem Termin anstehenden Release von SERENITYs "Death & Legacy" sollte auch "Delta" von VISIONS OF ATLANTIS auf dem Einkaufszettel stehen - Und auch STORMBRINGER wird sich das Album natürlich pünktlich zur Veröffentlichung nochmal genauer ansehen!


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