LABEL SPECIAL : Rock It Up Records/IceWarrior Records

Text: manfred
Veröffentlicht am 30.11.2011

IceWarrior Records? Rock It Up Records? Nie gehört und wo ist der Unterschied, werden sich sicher einige fragen.
Während unter dem Banner von Rock It Up (kurz RIU) zum Teil technische Metal Bands wie INMORIA, HADES, NEW EDEN, FAUSTUS, Thrasher wie NEGLIGENCE, & HEMOPTYSIS oder auch Doom Kapellen á la SORROWS PATH ihre Alben veröffentlichten, ist das Sublabel IceWarrior Rec. (kurz IWR) ganz speziell auf den Melodic Power Metal ausgerichtet und bescherte uns einige Perlen wie AXENSTAR oder MORIFADE. Da dieses Label bei uns zu Unrecht relativ unbekannt ist, habe ich mal in alle Scheiben reingehört und möchte das Ergebnis natürlich niemanden vorenthalten. Fakt ist, dass hier vom Labelinhaber FRANKO STURM Großartiges geleistet wird und es verdammt schade wäre ,wenn einige der tollen Releases von den Fans übergangen oder ignoriert werden würden.
Im Jahre 2011 sah das wie folgt aus:


AXENSTAR – „Aftermath“ (IWR): das Comebackalbum der schwedischen Melodic Power Metaller um Magnus Winterfeld & seiner runderneuerten Mannschaft, legten im Januar ein bärenstarkes Album vor, welches mit Songs wie „Tears Of The Sun“, „Agony“, dem Titeltrack und und und ... einige Klassiker enthielt und keine Vergleiche zu Bands wie SONATA ARCTICA oder STRATOVAIUS scheuen musste. 4/5 Punkte

CRIMSON WIND – „The Wings Of Salvation“ (IWR): Debutalbum der Italienischen Band um THY MAJESTIE Sänger Alessio Taormina. Zu hören gibt es leicht vertrackten Melodic Power Metal der jeden Fan von SONATA ARCTICA, LABYRINTH & natürlich THY MAJESTIE gefallen sollte. 4/5 Punkte

HEMOPTYSIS – „Misanthropic Slaughter“ (RIU): „Hellish Thrash Metal“ steht im Info und kann man auch so gelten lassen. Wer auf EXODUS, SLAYER, KREATOR & DEATH abfährt sollte auch diese vier US-Boys unbedingt anchecken.- 3/5 Punkte.

MORIFADE – „Empire Of Souls“ (IWR): ähnlich wie bei AXENSTAR, gab es auch bei MORIFADE einige Besetzungswechsel zu verbuchen. Allen voran, die des Frontmanns, welche aber mit ex RISING FAITH Sänger Kristian Wallin erstklassig gelöst wurde. Und musikalisch waren MORIFADE schon eh weit über dem Durchschnitt. So auch „Empire Of Souls“, das erneuter feinster Melodic Power Metal im Stile von NOCTURNAL RITES, SONATA ARCTICA oder DRANGONLAND enthält. 4/5 Punkte

BEFORE EDEN – „The Legacy Of Gaia“ (IWR): Ähnlich wie ihre Landsleute ANGRA spielen BEFORE EDEN Melodic/Progressive Power Metal. Die Special-Edition von „The Legacy Of Gaia“ enthält außerdem noch vier Bonstracks. Fans der bereits erwähnten ANGRA oder auch SHAMAN, SOULSPELL bis DREAM THEATER können mit „The Legacy Of Gaia“ absolut nix verkehrt machen. 4/5 Punkte

SCAVANGER – „Between The Devil And The Sea“ (RIU): SCAVANGER bieten auf „Between The Devil And The Sea“ Teutonic Heavy Metal mit einem Schuss Hard Rock und NWoBHM. Unterstützung erhielten die fünf Buben von Tommy Vitaly (ex SEVEN GATES, Guitars), Axel Ritt (DOMAIN, GRAVE DIGGER, Guitars) Carsten Lzard Schulz (EVIDENCE ONE, ex DOMAIN, Vocals), Ferdy Doernberg (AXEL RUDI PELL, Slide Guitar) sowie BEFORE EDEN Tastenmann Juliano Scharf, der ein erstklassiges Intro zauberte. 3,5/5 Punkte

SORROWS PATH – „The Rough Path Of Nihilism“ (RIU): Doom Metal aus Griechenland, der aufgrund seiner technischen Schlagseite wie eine Mischung aus NEVERMORE & SOLITUDE AETURNUS daherkommt! 3,5/5 Punkte



THUNDERBOLT – „Dungs Idols“ (RIU): „Dung Idol“ nennt sich Norways finest Heavy Metal band Album Nummer drei. Erneut gibt es klassischen Heavy Metal á la IRON MAIDEN, DIO oder ACCEPT. 3,5/5 Punkte


BETO VAZQUEZ INFINITY – „Existence“-Part.1 (IWR): im Gegensatz zu Vorgängeralbum gibt es auf „Existence“ wieder mehr Power Metal zu hören. Allein schon der großartige Opener „Shadows Fall“ ist jeden Cent der CD wert. Als Gäste sind diesmal Musiker von STRATOVARIUS, RHAPSODY OF FIRE & DARK MOOR dabei. 3,5/5

THE GATE – „Earth Cathedral“ (RIU): Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Preacher, dem früheren RUNNING WILD Gitarristen („Gates To Purgatory“ und „Branded & Exiled“). Jetzt will er es mit seiner Gruppe THE GATE nochmal wissen. Und wie! „Earth Cathedral“ bietet alles, was man von einer Legende wie dem Preacher erwartet: starke Songs mit fetzigen Riffs. Wer SINNER, ACCEPT oder RUNNING WILD mag, liegt hier genau richtig. 4/5 Punkte

INMORIA – „A Farewell To Nothing – The Diary Part 1“ (RIU): TAD MOROSE sind tot, lang lebe INMORIA!
INMORIA besteht zu vier Fünftel aus aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von TAD MOROSE und treten deren Erbe gebührend an. Neu dabei ARTILLERY Sänger Sören Nico Adamsen. „A Farewell To Nothing – The Diary Part 1“ ist ein zu Teil recht düsteres Power Metal Scheibchen.
Wer schon CDs von Bollnäs Metal Bands wie MORGANA LEFAY, STEEL ATTACK, HOLLOW oder eben TAD MOROSE sein Eigen nennt, kann mit „A Farewell To Nothing – The Diary Part 1“ überhaupt nix verkehrt machen. 4,5/5 Punkte

Checkt das Label unter www.rockitup.org und informiert euch über Limited Editions, Aktionen oder über geplante Neuerscheinungen in den kommenden Monaten. Unterstützt ein wenig den Untergrund und kauft alle das grandiose INMORIA Album, das bis dato beste Album aus dem Hause IceWarrior Records.

http://www.myspace.com/icewarriorrecords
http://www.myspace.com/rockituprecords


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