SERGEANT STEEL goes USA! In studio w/ Michael Wagener...

Text: Sandy
Veröffentlicht am 06.01.2012

Hinter dem seit Wochen lancierten Motto "HELLO AMERICA! Sergeant Steel goes USA..." steht ein Projekt, welches seinen Anfang, zumindest für Jack Power & Co., schon vor Monaten nahm:

"Ursprünglich suchten wir nach einem namhaften Produzenten um unser zweites Album mastern (http://de.wikipedia.org/wiki/Mastering_(Audio)) zu lassen."

Von Michael Wagener erhielten wir zwar eine Absage, im gleichen Absatz jedoch das Angebot, die fertigen Songs zu einem fairen Preis mischen und mastern zu lassen.

Mit den Worten "Kommt doch gleich rüber nach Nashville! Wäre doch ein super Urlaub für euch Jungs.' schloss der Meister sein Retour-Mail ab.

Diese Ansage ließen das Linzer Hardrock-Kollektiv nicht auf sich sitzen. Nachdem alle terminlichen und organisatorischen Klarheiten beseitigt waren, konnte es losgehen:

Yeah! Endlich sind wir in Nashville/ Tennessee (USA) angekommen. Zu allererst machten wir uns mit dem Mietauto auf den Weg, vom Flughafen zum Miethaus – typischer Einfamilien-Holzschuppen in einer der typischen Vorstädte. Während dem Genuß von Kabel-/Pay-TV und Mikrowellen-Tacos wurde uns schließlich bewusst – wir sind in Amerika angekommen.

Am Abend ging es schließlich in Michael Wageners WireWorld Studio. Nebenbei erwähnt auch zugleich der Sitz seiner Produktionsfirma Double Trouble Incorporated. Es war für uns das erste persönliche Treffen mit dem legendären Produzenten so vieler Platten die wir inniglich lieben. Michael entpuppte sich als äußerst liebenswerter und freudnliche Exil-Deutscher. Schnurstracks ging es in ein lokales Steakhouse wo wir uns an Unmengen Rindfleisch labten, und unseren Trinkspaß mit wässrigem Ami-Bier hatten.

Unser Arbeitsaufenhalt startete sogleich mit einem freien Tag. Eine willkommene Tatsache, angesichts der Biersitzung des Vorabends. Doch Amerika sollte keine Gnade mit uns haben: Es war schon wieder Party angesagt. Schließlich stand Silvester am Programm, und niemand Geringerer als die legendären LYRNYRD SKYNYRD rockten den ‚Neujahrs-Bash’ am Nashviller Lower Broadway. Als wir uns zu später Stunde in Richtung Auto begaben, mussten wir zu unserem Entsetzen feststellen, dass wir einen Platten hatten. Notrad raus, und ‚gemma’. Absehen davon war’s ein super-gemütlicher Nacht-Ausflug.

Sonntags arbeiten? Nicht nur Krankenschwestern, Tankwart und Gastronomie schuften am Tag des Herren. Herr Wagener trat an um an unserem ersten Song zu feilen, und somit standen auch wir Gewehr bei Fuß. „Cry Out Your Heart, Baby!“ erinnert am ehesten an die soften JUDAS PRIEST-Tag zu ‚Turbo’-Zeiten, wie auch an klassische EUROPE. Der Keyboard-lastige, melodische, aber zugleich heavy, tritt dank Michael nun noch mehr in den Allerwertesten. Nach der (anstrengenden) Arbeit kam schließlich das abendliche Vergnügen: Dosenbier-Einkauf im Supermarkt, und anschließend Filme via ‚Netflix’ gucken.

Pop-Metal der gigantischen DEF LEPPARD. Chöre, Gitarren, Synthie-Effekte,... das alles ist in Hülle und Fülle vorhanden. Jacks aufwändige Produktion wird von Michaels fabelhaftem Mix optimal veredelt. Wir können es kaum glauben, mit einem derart begabten Klangzauberer arbeiten zu dürfen. Am Abend ließen wir unsere jüngsten Erfahrungen bei Kaminfeuer in unserem Wohnzimmer Revü passieren.




to be continued...


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