SERGEANT STEEL goes USA! - Part 3

Text: Sandy
Veröffentlicht am 21.01.2012

Wir haben hier schon so ziemlich alles durchgemacht. Von frühlingshaft-föhnigen Sonnentagen, über Platzregen, bis hin zu Schneegestöber (siehe Bild 1). Daher sind wir zu dem Schluss gekommen, dass nicht allein die kleinen Budweiserchen und Heinekens für einen Brummschädel gesorgt haben können, sondern vielmehr unsere Wetterfühligkeit an dem einen oder anderen maroden Tagerl schuld sein muss! ;-)

Mittlerweile sind Michael (Wagener, als Produzent/Mixer für ca. 96 Mio. verkaufte Tonträger mitverantwortlich) und Jack Power miteinander ziemlich warm geworden. Das heißt, nicht mehr die komplette Bande hat es nötig im Studio ihren Senf abzugeben, mit Autogrammwünschen zu nerven, und den Vorrat an Softdrinks und Snacks zu vernichten. Der Job des Exil-Deutschen läuft ziemlich gut. Sogar extrem umfangreich produzierte Stücke, wie der an ‚Long Live Rock’n Roll’ (RAINBOW) und ‚Love Gun’ (KISS) gemahnende Shuffle ‚Gods Of Love’ bereiten dem Studio-As keine Schwierigkeiten – und das bei einem Arrangement welche eine komplette symphonische Orchestrierung beinhalten! Ziemlich viel Spaß macht ‚Mama Horny’. Erstens weil der funk-lastige Song massiv fröhliche Vibes verbreitet und zweitens, weil auch Herr Wagener beim lustig-frechen Text (eine Ode an Mature Ladies, auch M.I.L.F.s genannt) ziemlich schmunzeln muss. Fetzige Bläser-Sätze sind ja nichts Neues im Hause STEEL und geben auch diesem Song den finalen Kick!

Eines Vormittags nahm uns Michael Wagener freundlicherweise zu seinen Spezis von Creation Audio Labs (http://www.creationaudiolabs.com/) mit. Die kleine, aber feine Equipment-Firma und ihre hochwertigen, und vor allem innovativen Produkte (Stichwort „Redeemer“, „Holy Fire“, „MW1“,...Website auschecken lohnt sich!!!) wurde uns von President Gary ‚Sarge’ Gistinger persönlich näher gebracht.



In den Abendstunden klopft schon mal der Untermieter an die Veranda-Tür. Er ist schon ein extrem neugieriger, verfressener Bursche, der obendrein noch kleptomanische Züge aufweist. Man kann ihm trotzdem nicht böse sein. Herr Waschbär sieht einfach zu goldig aus.

Neben chilligem Biertrinken vor der Glotze geht aber auch ab und an richtig die Post ab. Samstag nachts tut sich auf und rund um Nashville’s Broadway so einiges mehr. Daher machen wir uns auf die Suche nach schrulligen Locations und knorrigen Charakteren (Gleich und Gleich gesellt sich gern). Es dauert natürlich nicht lange und wir finden in der Musik-Metropole unter anderem einen Freestyle-Rapper, der auf offener Straße am Schlagzeug live den Beat unter seine Rhymes legt. Des Weiteren kommt uns ein sehr lustiger, weil selbst für Ami-Verhältnisse unglaublich dicker, Bar-Betreiber vor die Linse. Weniger verschroben, dafür gut bestückt, serviert das Personal im ‚Hooters’ Bier und Fastfood- ein Gruppen-Foto mit den wohlgebauten Mädels ist Pflicht. Abermals kehren wir mit einem breiten Grinsen ins ‚Nashboro Village’ (unsere Vorort-Siedlung) zurück und sehen der Fertigstellung einer äußerst vielversprechenden Album-Produktion entgegen.


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