SERGEANT STEEL goes USA! - Part 4

Text: Sandy
Veröffentlicht am 29.01.2012

Es ist ein Abschied mit einem lachenden, und einem weinenden Auge. Natürlich zum einen, weil wir vergangenen drei Wochen fernab der Heimat und unserer Lieben verbringen mussten. Skype hin, oder her - sehr vieles, wie z.B. Austrian Hausmannskost ist nun mal nicht Web 2.0-kompatibel.

Zum anderen aber hatten wir hier in Nashville eine absolut großartige Zeit. Von Beginn an durften wir Michael als einen liebenswerten, sehr humorvollen, und nicht zuletzt mega-kompetenten Studio-Fachmann kennenlernen. Ich kann euch versichern, dass es so manches mal massiv gemenschelt hat. Sei es bei der Arbeit, Essen gehen, oder gemeinsamen Einkaufs-Touren.

Die Aufnahmen für unser 2. Album liegen in trockenen Tüchern. Dank der saustarken, unermüdlichen Vorarbeit eines Jack Power haben wir uns, vor einem der größten Rock-Producer der 80er-Jahre, alles andere als blamiert. Es war eine Freude, Meister Wagener dabei zuzusehen, wie er aus den sorgfältig produzierten Songs das Maximum heraus holte. Der kalte Schauer, der uns beim ersten mal anhören des fertigen Masters über den Rücken gelaufen ist ... ein unbezahlbares Gefühl! Toppen lässt sich das höchstens durch den Moment, in dem man schließlich die erste, original-verschweißte CD in Händen hält - wann das sein wird? Dazu können wir im Moment noch nichts sagen. Wir werden uns aber ganz gewiss nicht zu einem Schnellschuss hinreißen lassen. Wir sind uns jedenfalls bewusst, dass wir mit vorliegenden Aufnahmen, und den dazugehörigen Referenzen, ein dickes Ass im Ärmel haben.

Die Rückreise gestaltet sich erfreulicherweise absolut unproblematisch. Die Wartezeit beim Zwischenstopp in Washington D.C. wird noch mal für einen letzten, echten Ami-Snack genutzt. Danach werden die ersten Fotos aussortiert, Zukunftspläne besprochen, und man lässt bei herzhaftem Gelächter die eine oder andere Nashville-Anekdote vom Stappel. Noch ein letztes mal genießen wir die Nordamerikanische Freundlichkeit, bevor wir im heimischen Alltag wieder vermehrt mit latent grau-grantigen Gesichtern zu tun haben werden.

Ziemlich k.O. geht es Daheim erstmal ans Jetlag auskurieren. Vor uns liegt ein wahrer Antwort-Marathon auf die unzähligen Fragen von Fans, Musiker-Kollegen & Freunden. Nicht ohne Stolz erzählen wir vom Duft der weiten Welt, den wir aufsogen haben, als wir als bisher einzige österreichische Band mit einem gestandenen US-Hardrock-Producer an einem Sound feilten, aus dem Arena-Rock-Träume gemacht werden.


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