Savage Manufactory

Text: Laichster
Veröffentlicht am 17.06.2014

Die zwei Damen pinseln euch, nach dem Motto "nearly everything is possible" Schriftzüge und Logos sämtlicher Stilrichtungen auf eure Kleidungsstücke. So finden sich bisher im Repertoire der beiden rockenden Girls Arbeiten für die Black Thrash Band TRIUMPHANT, sowie etliche qualitativ hochwertige, gelungene Arbeiten für Anhänger der Metalszene im unheiligen Land Tirol. Und heute haben sich Eva und Alina für uns Zeit genommen um im Stormbringer Interview über ihren persönlichen Bezug zur Szene und über ihre Arbeit zu plaudern.

Hey Ladies, es freut mich dass ihr euch für uns Zeit genommen habt und bevor wir uns über eure Arbeit unterhalten, würde mich interessieren, wie ihr persönlich zur Heavy Metal Szene gefunden habt?

Alina: Wie es genau angefangen hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Die erste härtere Band, die ich regelmäßig hörte, war System of a Down. Von ihnen hütet auch mein erstes Bandshirt den Schrank. So richtig angefangen hat das aber erst, als wir zwei uns kennenlernten und gemeinsam Konzerte unsicher machten.

Eva: Ich kann Alina da nur zustimmen. Wir hatten damals vor mit einer Gruppe von Leuten ein Reggae Konzert zu besuchen, blieben dann allerdings doch zu zweit draußen sitzen um irgendeinen neu entdeckten Thrash-Song zu hören.

Da Musikgeschmack meistens einem zeitlichen Wandel unterliegt drängt sich mir die Frage auf: Was hört ihr momentan für Stilrichtungen und Bands? Habt ihr All Time Favoriten die niemals alt werden?

Eva: Zurzeit höre ich mehr Sachen aus den 80ern. Ansonsten viel NWOBHM, (Black) Thrash, Doom aber auch Kraut- und Okkultrock. Zu den All Time Favorites zählen bei mir Bands wie Judas Priest, Diamond Head, Venom, Motorhead, Witchfinder General, Pentagram, Jacula und sicher noch einige mehr, die mir auf die Schnelle nicht einfallen.

Alina: Derzeit höre ich viel Black- und Thrash-Metal, aber zur Abwechslung auch NWOBHM oder Post-Punk. Bei den All Time Favourites stehen Darkthrone, Judas Priest, Danzig, Arckanum und Dissection an der Spitze.

Vervollständigt bitte den Satz: Heavy Metal ist für mich...

Eva: Leidenschaft.

Alina: eine Lebenseinstellung.

Nachdem wir euch jetzt von musikalischer Seite näher kennen lernen durften ist es an der Zeit, dass wir uns über eure Arbeit unterhalten. Wie seid ihr zwei auf die Idee gekommen Lederjacken zu verschönern?

Eva: Ein damaliger Freund meinte zu der Zeit, er hätte gerne ein, zwei Bands auf seiner Lederjacke und ich behauptete dann spaßhalber, dass ich das schon machen könnte. Daraus entstand die Mercyful Fate Jacke und später kamen immer mehr Leute auf mich zu, die auch Interesse an einer Aufwertung ihres Schmuckstückes hatten.

Alina: Ich bemalte damals meine eigene Jacke (Danzig) und irgendwann kamen wir auf die Idee uns zusammenzuschließen und das Ganze etwas größer aufzuziehen. So ein Projekt kann natürlich nur funktionieren, wenn sich beide Parteien sehr gut verstehen. Bei uns stimmt die Chemie und wir ergänzen uns nicht nur musikalisch, sondern auch in allen anderen erdenklichen Bereichen optimal.

Eva: Wir hatten außerdem immer das Gefühl etwas in der Szene beitragen zu wollen und da wir leider beide sehr unmusikalisch sind was das Spielen von Instrumenten betrifft, kam uns das Ganze ganz gelegen.

Nachdem ich nun schon einige eurer Arbeiten betrachten durfte und mittlerweilen auch selbst stolzer Besitzer einer von euch veredelten Jacke bin, würde ich gerne wissen was ihr für Techniken und Materialien für eure Arbeit verwendet?

Eva: Die Farben mischen wir für jedes Lederteil selbst und das Motiv wird dann mit dem Pinsel aufgebracht. Zusätzlich wird alles, sobald die Farbe trocken ist, noch mit einem lederverträglichem Lack fixiert, damit die Farbe auch wirklich gut hält.

Der Metalhead ist ja bekanntermaßen ein Outdoorlebewesen, auf Festivals geht es nicht gerade zimperlich zu und dann landet die Jacke schon mal schnell im Dreck oder wird als Sitzgelegenheit verwendet. Wie schaut es mit der Wetter und Umweltbeständigkeit einer bemalten Jacke/Weste aus?

Alina: Bis jetzt haben alle Jacken und Westen auch die dreckigsten Festivals heil überstanden.


Was war die bisher anspruchsvollste Arbeit die ihr angefertigt habt? Gibt es Grenzen in der Ausführung, was könnt ihr machen und was geht nicht?

Eva: Die aufwendigste Arbeit war bis jetzt die Jacke mit dem Amon Amarth Motiv, hauptsächlich aufgrund der vielen und feinen Details. Was die Grenzen betrifft, so glaube ich, dass man sich diese selbst setzt und wir versuchen einfach bei jeder weiteren Arbeit ein bisschen über uns hinauszuwachsen.

Wenn jetzt einer unserer Leser Interesse an euerer Arbeit hat uns sich denkt: "Das sieht cool aus, ich will sowas auch unbedingt haben!" Wie erreicht man euch am besten?

Alina: Am einfachsten über Facebook oder mit einer E-Mail an savagemanufactory@outlook.com. Ansonsten trifft man uns auch des öfteren auf Konzerten oder Festivals an.

Stormbringer bedankt sich für das Gespräch und wünscht euch weiterhin viel Erfolg! Rock on!

Wenn ihr euch jetzt auch für Savage Manufactory interessiert, kommt ihr hier direkt zum Facebook Auftritt der beiden Ladies.


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