Music For The Oceans: Ein Sea Shepherd Projekt stellt sich vor

Text: Kalti
Veröffentlicht am 09.01.2017

Der Metal und die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd - ein zweischneidiges Schwert. Das Jahr 2016 wurde newstechnisch wieder polarisiert durch Auseinandersetzungen zwischen Heri Joensen und dessen Band TYR auf der einen Seite und Sea Shepherd (sowie anderer Tierschutzorganisationen) auf der anderen Seite. Joensen, der die Tradition seines Heimatlandes Färöer, das Grindadráp, praktiziert und zu dessen Sinnhaftigkeit steht, stellte sich gegen Sea Shepherd (und den Rest der Welt), die das grauenhafte Abschlachten von Grindwalen verurteilen. Sogar Viper Room Besitzer Martin kam dabei in eine verzwickte Situation, der er mit guten Argumenten löste (siehe FB – Post)

Auf der anderen Seite des Schwertes befinden sich Bands wie HEAVEN SHALL BURN, GOJIRA oder ARCHITECTS, die schon jahrelang die Meeresschutzorganisation bei ihren Konzerten unterstützen. Auch die oberösterreichische Band WE BLAME THE EMPIRE reiht sich aktuell ein in die Vielzahl der Unterstützerbands. Mit ihr kommen die Bandkooperationen auch in der österreichischen (Metal) Musik Szene an. Mit Sea Shepherd gemeinsam wurde ein Song geschrieben und ein Video produziert. 

Wir haben den Obmann Reinhard Grabler und Bernhard Sonnberger, der speziell für die österreichischen Bands bei Sea Shepherd Österreich zuständig ist, gemeinsam mit Lukas Prielinger (Schlagzeug) und Moritz Osterer (Gitarre, Clean-Vocals) von WE BLAME THE EMPIRE auf die Couch zum Gespräch gebeten. 

Hier gibt es das Video zu „Broken Home“ von WE BLAME THE EMPIRE:

Gut, dass es noch Menschen gibt, die sich fernab von Belanglosigkeiten wie Kopftuchverbot, Bundespräsidentenwahl und sonstigem politischen und gesellschaftlichen Nasenbluten noch Gedanken über das große Ganze machen und dementsprechend dafür kämpfen, dass die Welt auch noch in 50 Jahren so steht, wie sie heute steht.


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