Der Stormbringer Jahresrückblick 2017

Moin und herzlich willkommen zur Verleihung der theoretischen Jazz-Preise im Metal. Wie seit mindestens 1000 Jahren werden auch diesen Winter wieder höchstgradig nicht-objektive Quasi-Awards ausgerufen, die der Redakteur Jazz Styx für mehr oder weniger erwähnenswert hält.

 

Der Bosch-Mahler-Picasso-Messiaen-Foursome-Award für besonders kunstvollen Metal 2017 geht an THE HIRSCH EFFEKT für das Album „Eskapist“ sowie ihren Live-Sound. L'art pour l'art, bitches!

Der Mute-Award für das stärkste Album ohne Vocals 2017 geht an die musikalisch großartigen, prog-tech-deathigen und nichtsdestoweniger wunderbar hörbaren DARK MATTER SECRET für ihr erstes Album in voller Länge „Perfect World Creation“. Trommelfellliebkosend!

Den Muss-man-erlebt-haben-Award für die absolut mitreißendste Live-Performance 2017 geht an MYOSOTIS. Die Bühne endet nicht dort, wo das Publikum beginnt: We are MYOSOTIS!

Der Beinahe-hätte-ich-mir-die-Venyl-von-euch-gekauft-ohne-einen-Plattenspieler-zu-besitzen-Award für das ästhetisch beeindruckendste Abumcover 2017 geht an „The Great Collapse“ von FIT FOR AN AUTOPSY. Metal-Kunst auch fürs Auge!

Der No-pity-for-your-Trommelfell-Award für den fucking most Brutal Death Metal of extraordinary Brutality 2017 geht an ANALEPSY mit dem Album „Atrocities From Beyond“, aber auch für ihren Live-Sound. Brutal!

Der Sag-mal-weinst-du-oder-ist-das-der-Regen-Award für die herausragendste musikalische Bearbeitung von Herzschmerz und Melancholie 2017 geht an 8KIDS mit ihrem Album „Denen die wir waren“ und der entsprechenden Live-Umsetzung. Natürlich ist es nicht der Regen!

Der Ungleiches-Liebespaar-Award für die zwei stärksten aufeinanderfolgenden Auftritte 2017 geht an DIE ANTWOORD und CALLEJON auf dem Hurricane Festival. Erst ausflippende Tanz-Ekstase, dann emotionalste Tiefe – Sternstunden!

Der Meint-ihr-das-ernst-Award für den musikalischen Sprung aus dem Flugzeug ohne Fallschirm oder auch den steilsten Abstieg 2017 geht an SUICIDE SILENCE für ihr Album „Suicide Silence“. Teeheerrible!

Der Metalcore-is-not-dead-Award für die besten Newcomer 2017 geht an MYOSOTIS mit ihrer schwer beeindruckenden Debüt-EP „Distance“. Wer stark startet, muss stark weitermachen – Vorfreude!

Der Genuss-Award für die beste Musik zu gutem Rotwein mit Käse 2017 geht an BEREFT OF LIGHT mit dem Debüt-Album „Hoinar“. Traumhaft!

Der Please-come-back-I-still-miss-you-Award für die Bands, die Jazz 2017 am meisten vermisst hat, teilen sich NEAERA und REGICIDE. Nein, auch diesmal ist es nicht der Regen!

 

Zum Abschluss noch meinen ganz persönlichen Dank allen, die das Flusensieb unterstützt haben: den vielen starken Bands, dem Stormbringer, den Co-Autoren und natürlich euch Lesern. Danke!


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Jahresrückblick '17 der Stormbringer-Leser
Seite 3: Redaktionsrückblick 2017: Angelika Oberhofer
Seite 4: Redaktionsrückblick 2017: Anna Buchbauer
Seite 5: Redaktionsrückblick 2017: Anthalerero
Seite 6: Redaktionsrückblick 2017: bender
Seite 7: Redaktionsrückblick 2017: Brigitte Simon
Seite 8: Redaktionsrückblick 2017: Captain Critical
Seite 9: Redaktionsrückblick 2017: Christian Wiederwald
Seite 10: Redaktionsrückblick 2017: Christian Wilsberg
Seite 11: Redaktionsrückblick 2017: Daniel Hadrovic
Seite 12: Redaktionsrückblick 2017: Florian Rosenberger
Seite 13: Redaktionsrückblick 2017: Fred Gasch
Seite 14: Redaktionsrückblick 2017: Jazz
Seite 15: Redaktionsrückblick 2017: Julian Dürnberger
Seite 16: Redaktionsrückblick 2017: Laichster
Seite 17: Redaktionsrückblick 2017: Luka
Seite 18: Redaktionsrückblick 2017: Mike Seidinger
Seite 19: Redaktionsrückblick 2017: Pascal Staub
Seite 20: Redaktionsrückblick 2017: Sonata
Seite 21: Redaktionsrückblick 2017: Stefan Graesslin
Seite 22: Redaktionsrückblick 2017: Thomas Trüter


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