Das Metalmuseum: AMON AMARTH - Once Sent From the Golden Hall

Veröffentlicht am 18.06.2018

Irgendwann, vor vielen, vielen Monden, da sagte ein kluger Mann: "Selbst die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt". Klingt logisch, aber wenn man darüber nachdenkt, dann passt dieses pseudo-tiefgründige Sprichwort zu den meisten Bereichen des Lebens. Zur Ausbildung, zum Job, zum Erreichen seiner Träume. Oder, wie in diesem Fall, zu der Reise einer Band aus dem Untergrund einer frisch entstandenen Szene bis zu dem Punkt, an dem die Götter der Musik ihren Namen ans stählerne Firmament des Metalkosmos schreiben.

Einst im Jahre 1992 begann eine solche Reise, als fünf junge Männer aus den goldenen Hallen Asgards gesandt wurden, um die Ruhmeszeiten der Nordmänner wieder aufleben zu lassen und ganz nebenbei alle Küsten vom Baltikum bis an die Westspitze der Normandie in Schutt und Asche zu legen. Mit tosendem Gebrüll eines heute wohlbekannten Johans stürmten die Krieger, deren Flaggen den Namen des Schicksalsbergs trugen, erst die kleinen und dann die ganz großen Bühnen dieser Welt, auf dass sie Mähnen beben und Pommesgabeln in die Luft schnellen ließen, um voller Kraft und vollen Mutes allen zu zeigen, was es bedeutet, am morgen danach heftigste Nackenschmerzen zu empfinden und sich dabei auch noch gut zu fühlen! (Ja, das war ein langer Satz.)

Aber was red' ich denn eigentlich, ihr wisst doch, was ich meine. Ja, es geht um AMON AMARTH, unser aller Lieblingsschildbrüder. Da passt es gar nicht schlecht, dass ihr Erstlingswerk mit dem flotten Namen "Once Sent From the Golden Hall" dieses Jahr runde 20 Jahre alt wird – da ist es doch fast ein MUSS, nochmal ein paar Worte darüber zu verlieren, soll das gute Stück doch zum Besten gehören, was die Band bis zum heutigen Tag geschrieben hat. Also, worauf warten wir eigentlich noch? Reisen wir zurück ins Jahr 1998 (oder 998, wenn wir's zeitgeschichtlich korrekt haben wollen?) und erleben die Vergangenheit erneut!

 


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Hintergründe und Entstehung
Seite 3: Das Album
Seite 4: Die Texte
Seite 5: Das Fazit


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