METAL FINDER - Konzerte, Bands, Locations in DEINER Nähe!

Veröffentlicht am 14.05.2018


Hey, du! Ja, du da, vor dem Bildschirm! Hast du jemals darüber nachgedacht, selbst eine Band zu gründen? Oder kennst du jemanden, der in einer Band spielt? Oder hast du zumindest eine Lieblingsband, eine von den ganz großen, du weißt schon, wie es LINKIN PARK oder MANOWAR beispielsweise sind, und du fragst dich, wie die es soweit geschafft haben?

Sehr viele der Leute, die diesen Artikel lesen, werden zumindest eine dieser Fragen mit "JA!" beantworten können. Eine Frage, die dann sicher ebenfalls einigen durch den Kopf gehen könnte ist: "Wie wird man als Band denn so bekannt wie die genannten Idole?" Nun, wie viele wissen, ist dazu ein ganzer Haufen harter Arbeit nötig, ein weiter, sehr weiter Weg liegt vor einem und auch eine kleine Portion Glück ist dabei alles andere als undienlich. Vielen, wenn nicht sogar sehr vielen Talenten fällt es auf dem Weg nach oben aber mitunter schwer, den richtigen Startpunkt zu finden. Nun gut, das Allererste, das unabdinglich ist, ist eine gewisse Leidenschaft für das zu haben, was man da tut, keine Frage. Ein bisschen Übung, Talent und Motivation schaden sicher auch nicht. Man kann damit beginnen, Konzerte für Familie und Freunde zu spielen. Genau, wie es sein sollte, mit kleinen Schritten, eins nach dem anderen. "Augen auf das Ziel, nicht den Horizont", um mal ein hier nicht genanntes Rollenspiel zu zitieren. Doch leider kommt man irgendwann an den Punkt, an dem es schwierig wird, sich noch weiter zu entwickeln und neue Leute zu erreichen. Vielleicht fehlen einem selbst einfach die Mittel, die es für Auftritte weiter weg braucht, vielleicht auch die Zeit für eine Organisation, all das spielt bei der Entwicklung einer Band eine entscheidende Rolle. Manche schaffen diesen entscheidenden Sprung möglichweise ganz von allein und finden ein für sie passendes Medium, um ihre Musik mit anderen zu teilen. Wenn es jedoch nicht so kommt, ist es dann so verquer zu versuchen, diesen jungen, aufsteigenden Musikern eine Plattform zu geben, um ihnen ein bisschen unter die Arme zu greifen?

Diesen oder einen ähnlichen Gedankengang muss Lukas Terstegge auch gehabt haben, als er ein Projekt in Angriff nahm, das auf den simplen aber einschlägigen Namen "Metal Finder" hört. Dieses Projekt, das sich sowohl in eine Website als auch in eine kostenlose App aufteilt, hat genau ein Ziel, nämlich die Unterstützung von lokalen Musikern (und in dieser Verbindung auch von Konzerten und Locations) rund um unser liebes Mini-Metalversum. Was das genau heißt? Nun, mit der App ist es möglich, explizit nach seinem eigenen Standort gefiltert nach Musikern, Veranstaltungen und Veranstaltungsorten zu suchen, ganz ohne lange Recherche oder großen Aufwand. Man gibt einfach einen gewünschten Ort ein (vorzugsweise eine Stadt oder zumindest ein Ortsgebiet) und die App beziehungsweise Website zeigt dem User eine Liste von ansässigen Metalbands, wahlweise auch nach Genre. Ganz ähnlich funktioniert dieses Spiel mit den Locations und einschlägigen Veranstaltungen.

 

Der Metal Finder ist so simpel wie möglich gehalten

 

Anstatt spezifisch in der eigenen Nähe zu suchen, bietet der Dienst auch an, die gesamte Datenbank nach Städten, Bands und Konzerten zu durchsuchen und querfeldein etwas im metallischen Underground Deutschlands zu stöbern und auf Entdeckungsjagd nach neuen Bands zu gehen. Doch Halt! Eine simple Ansammlung von aufbereiteten Daten wäre nicht genug, nein, hier ist auch Aktivität der Community gefragt! So ist es bereits möglich, selbst Konzerte oder Festivals hinzuzufügen, um den Eventkalender des "Metal Finder"s nach und nach zu füllen. Natürlich ist das Projekt jetzt noch ein recht junges, doch man darf schon auf weitere Features für die Zukunft hoffen! So sind, sollte sich die Nachfrage für eine solche App dementsprechend entwickeln, eine Verfeinerung des Suchprozesses und nach und nach auch eine Expansion des Dienstes geplant. An oberster Stelle hierfür steht nach momentanem Stand die Musiklandschaft Österreichs, nicht letztens durch die örtliche Nähe als auch durch das Wegfallen einer Übersetzung in andere Sprachen bedingt. Außerdem steht eine Speicherfunktion für Konzerte und damit einhergehend auch eine Sychronisationsmöglichkeit mit anderen Kalendern im Raum! (Man will ja den Überblick behalten, beispielsweise bei gewissen "5 Tage 5 Konzerte"- Aktionen gewisser Redakteure)

Dies alles ist zwar noch Zukunftmusik, doch steht die App bereits seit einiger Zeit zum Download bereit, was uns die Möglichkeit bietet, diese Untergrundhoffnung auch am eigenen Leibe zu testen! Bleibt also nur die Frage: Kann das Projekt "Metal Finder" auch das halten, was es verspricht? Nun, das tut es durchaus, man sollte dabei eben aber immernoch bedenken, dass das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt. Die Basisfunktionen, also das Finden und Filtern der richtigen Informationen für den User, funktionieren alle miteinander genau so, wie man es erwarten sollte. Die Bedienung ist kinderleicht und der Aufbau des Interface könnte simpler garnicht sein. Zwar werden weder App noch Website mit dem aktuellen Design einen Schönheitswettbewerb gewinnen, von der zweckmäßigen Optik sollte man sich aber keinesfalls abschrecken lassen. Wünschenswert wäre allerdings noch eine Überarbeitung der Informationen, die man über die verschiedenen Bands erhält, denn viel mehr als eine knappe Genre-Bezeichnung und einen Verweis auf die bandeigene Website finden sich hier bisweilen nicht. Wie wäre es zudem mit einem Bandlogo oder einer kurzen Vorstellung des Line-Ups? Falls es bereits Veröffentlichungen der Band gibt, warum diese nicht gleich mit dazu packen? Derartige Dinge würden dem Ganzen noch einen Hauch mehr Charakter und Farbe geben und würden die Suche nach Informationen nebenbei noch gehörig vorantreiben! Ebenfalls würde ich jedem User zuherzen legen, die Nutzung des "Metal Finders" vorerst wirklich nur auf die deutsche Szene zu begrenzen, hier bietet die Datenbank bereits eine beschauliche Größe. Daten für beispielsweise Österreich sind zwar bereits sporadisch vorhanden, doch wirklich nur so spärlich gesäht, dass an eine internationale Nutzung NOCH nicht zu denken ist.

In jedem Falle braucht das jetzt schon sehr gute Konzept von "Metal Finder" Zeit, um sich zu entwickeln und zu erweitern, das Ganze ist trotz allem ein Soloprojekt. Nichtsdestotrotz lege ich bereits jetzt jedem Metalhead in Deutschland, der sich für den Underground der heimischen Szene interessiert, nahe, sich das Projekt zumindest einmal anzusehen. Denn wovon dieses und auch sehr viele andere Vorhaben leben, ist eine wachsende, lebendige Community, die ebenso ihren Beitrag leisten kann, wie der Entwickler selbst. Also tragt fleißig Konzerte ein, gebt dem Herrn Terstegge konstruktives Feedback, dann kann aus dem noch kleinen Namen "Metal Finder" der Name eines wirklich weitgreifend nützlichen Tools werden, das für viele junge Musiker ein willkommenes Sprungbrett werden kann! Aber genug geredet, es ist besser, ihr seht euch das selbst an, klickt den Link direkt unter dem Absatz und entdeckt den "Metal Finder"!

 

Hier geht es zur offiziellen Metal Finder Website!

 


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